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26.11.2021

ASP erstmals bei Wildschweinen in Meck-Pomm

Nahe der Autobahn 24 ist der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen aufgetreten. Gestern haben Behörden einen Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen. Es ist damit das dritte Bundesland, in dem das Virus nachgewiesen wurde. 

(Rolfes/DJV)

 

 

 

 

09.11.2021

ASP: Broschüre des Bundeslandwirtschaftsministeriums

 
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31.08.2021

DJV fordert bessere ASP-Bekämpfung

(Mross/DJV)

 

Ein Jahr nach Einschleppung: Die Afrikanische Schweinepest breitet sich unvermindert aus in Deutschland. DJV kritisiert den Flickenteppich an Zuständigkeiten und Vorschriften. In einem 16-Punkte-Papier fordert der Verband eine bessere Zusammenarbeit und mehr Unterstützung der Jäger.

 

 

25.07.2021

Fangjagd auf Sauen

 

ASP zeigt sich weiterhin dynamisch

Das erste mal wurde sie im September 2020 in Deutschland, Spree- Neisse- Kreis, Brandenburg nachgewiesen.

Später breitete sie sich in weiteren Teilen Brandenburgs und Sachsen aus.

In Neiße- Malxetal  stellte man die ASP in einem Biobetrieb bei Hausschweinen fest.

Noch heute ist ungeklärt, wie die Seuche in den Betrieb eingebracht werden konnte, da alle amtlichen Präventionsmaßnahmen durchgeführt wurden.

Bei einem Ausbruch werden flächendeckende Suchen durchgeführt, um das Seuchengebiet zu ermitteln. Insbesondere werden Prädilektionsstellen, wie an Gewässern, abgesucht, da infiziertes Schwarzwild Abkühlung sucht.

Bei einem Kadaverfund wird das Fallwild epidemiologisch erfasst und es wird ein Kadaver Erhebungsbogen ausgefüllt.

Die Unterstützung durch Jagdausübungsberechtigte ist unerlässlich.

 

Fangjagd auf Sauen

Im Auftrag des  Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) erprobt der Berufsjäger Martin Tripp für eine Zeit von 4 Jahren den Schwarzwildfang. Er nahm sich am 22. Juli Zeit für einen kleinen Erfahrungsbericht vor örtlichen Veterinären und Jägerschaften.

Bei den Fallen werden anzeige- und genehmigungspflichtige Fallen  von anzeige- und genehmigungsfreien Fallen unterschieden. Ebenso zwischen  Klein  -, Mittel  - und Großfang.

Voraussetzung bei allen ist: Jagdschein, Fallenschein und eine Jagderlaubnis.

Achtung: Futterautomaten auf Mittel - und Großfang sind extra genehmigungspflichtig.

 

Das Aufstellen der Falle erfolgt auf gewachsenen Boden.

Hilfreich ist es, vor einem Einsatz, die Polizei zu informieren und ggf. die Umgebung,

um Missverständnissen vorzubeugen.

 

Beim Fallenbau ist zu beachten, dass die Falle nach oben sichert, da Schwarzwild ohne Probleme auch nach oben entweichen kann. Es wird Doppelstabgeflecht empfohlen.

Der Fang wird durch Kopfschuss erlegt. Hierbei sollte die Trefferlage bei Frischlingen und adulten Tieren bekannt sein und vorher ausreichend geübt werden.

 

Mitschrift der Veranstaltung

 

 

Text: B. Wendelken-Osterloh

Fotos: H. Ehing, U. Messerschmidt

 

 

 

 

 

16.07.2021

Erstmals ASP in Hausschweinbeständen in Deutschland 

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist erstmals in Hausschweinbeständen in Deutschland nachgewiesen worden. Die Tierseuche hat die nächste Eskalationsstufe erreicht. Das Land Brandenburg ist offensichtlich überfordert mit dem Krisenmanagement. 

 

24.09.2020

DBV und DJV fordern koordiniertes Vorgehen gegen ASP
Anlässlich Agrarministerkonferenz: Zentraler Krisenstab gefordert.

Ortskundige Jäger, Förster und Landwirte sollten eingebunden werden. Schnelle Abschottung eines Seuchenherds und wildschweinsichere Grenze zu Polen sind notwendig. Sie fordern vor allem die Einbindung von Ortskundigen bei Kadaversuche und Bergung vor Ort, vor allem Jäger, Land- und Forstwirte. Für diese freiwilligen Hilfskräfte muss es einen ausreichenden Versicherungsschutz und eine angemessene Entschädigung geben. Hier besteht noch erheblicher Handlungsbedarf.
Link

 

 

17.09.2020

DJV verabschiedet ASP-Forderungspapier
Dachverband der Jäger warnt vor Flickenteppich von Vorschriften und Zuständigkeiten. Seuchenherd muss schnell isoliert werden. Politik soll Anreize für verstärkte Bejagung setzen und Bürokratie abbauen. Link
 

 

16.09.2020

Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest eingrenzen

DJV und DBV rufen gemeinsam dazu auf, verdächtige Wildschweinkadaver sofort zu melden. Behörden sollten tote Tiere schnellstmöglich sicherstellen. Die Verbände fordern Entschädigungen für Jäger und Landwirte.

 (Kauer/DJV)

 

 

11.09.2020

Ministerin: Jetzt noch wachsamer sein!

Presseinfo

 

 

 

10.09.2020

Erster ASP-Fall in Deutschland bestätigt
DJV und LJV Brandenburg fordern Behörden zur Zusammenarbeit mit Jägern auf. Jäger, Landwirte und Förster sollen jeden Wildschwein-Kadaver umgehend melden - etwa über Tierfund-Kataster-App. Verdächtige Tiere sollten nicht angefasst werden - es droht eine Verschleppung des Virus.

 

 

  

11.03.2020

Die Afrikanische Schweinepest – Gerüstet für den Ernstfall

90-minütiges Webinar der LJN am 24. März

 

Info und Anmeldung

 

 

04.02.2020

Prämien für den Mehrabschuss von Schwarzwild

 

(DJV)


Die Schwarzwildbestände so weit abzusenken, dass die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) möglichst unterbunden wird – das ist das präventive Ziel vor einem möglichen Ausbruch der ASP. Für den Mehraufwand, der Jagdausübungsberechtigten und Hundeführern entsteht, gewährt das Land eine finanzielle Unterstützung.
Antragsberechtigt ist jeweils der Jagdausübungsberechtigte. Auszahlungsbehörde ist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Hannover. Anders als bei sonstigen Subventionsmaßnahmen ist kein Antrag vor Beginn der Maßnahme erforderlich. Die Möglichkeit, Aufwand geltend zu machen, gilt für alles erlegte oder gefundene Schwarzwild  seit 1.4.2018. Zuständig ist das Landwirtschaftsministerium.
 
Infos und Anträge findet man hier.
 
 

28.01.2020

Merkblatt ASP

Erfahrungen aus zahlreichen bereits betroffenen Ländern zeigen: Schwarzwild hat eine große Bedeutung als Reservoir für das ASP-Virus. Aus diesem Grund sollten Jäger Symptome der Afrikanischen Schweinepest richtig deuten können. Zunächst geht es um die Früherkennung der ASP. Denn im möglichen Seuchenfall müssen Jäger richtig handeln, damit sie nicht selbst die hochgefährliche Tierseuche verbreiten. 

Wissenswertes: Bitte komplette Info lesen

 

28.01.2020

Nur noch 12 km bis Deutschland

 

 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de