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Naturschutz  
 

 

06.02.2012

Auswüchse bei Krähenjagd

"Der Spiegel" berichtete in Ausgabe 4/2012 über die "Ballerei am Himmel" von
spezialisierten Krähenjägern ("Crowbusters"). In der aktuellen Ausgabe 6/2012 werden Leserbriefe dazu veröffentlicht. Lies selbst.

 

07.12.2011

Umweltministerium und Landesjägerschaft schließen Kooperationsvertrag zum Umgang mit dem Wolf


Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz und die Landesjägerschaft Niedersachsen haben eine Kooperationsvereinbarung zum Umgang mit dem Wolf in Niedersachsen unterzeichnet. "Ich begrüße es sehr, dass beim Schutz des Wolfes die Jägerschaft mit dem Niedersächsischen Umweltministerium an einem Strang zieht", sagte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander bei der Unterzeichnung in Hannover.

 

In enger Abstimmung mit dem Umweltministerium unterstützt die Landesjägerschaft nun neben den umfangreichen Aufgaben der wissenschaftlichen Begleitforschung das Land nun auch durch die landesweite Koordination und Dokumentation der wissenschaftlichen Erfassung von Wolfshinweisen, das sogenannte Wolfsmonitoring, sowie die Schulung der ehrenamtlichen Wolfsberater und die Information der Öffentlichkeit. "Schon bei der Erstellung des Wolfskonzeptes haben das Umweltministerium und die Landesjägerschaft erfolgreich zusammengearbeitet. Diese Zusammenarbeit setzen wir jetzt fort", erklärte Sander.
 

"Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, die natürliche Rückkehr der Wölfe nach Niedersachsen federführend zu begleiten", sagte Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen. "Durch umfangreiches Fachwissen und flächendeckende Präsenz im ganzen Land sind die Jägerinnen und Jäger prädestiniert, diese Aufgabe umfänglich und verantwortungsvoll wahrzunehmen", so Dammann-Tamke weiter.

Die komplette Pressemitteilung sowie weitere Informationen über den Umgang mit dem Wolf finden Sie hier.

 

06.12.2011

Kraniche im Landkreis Osterholz

 (HE) Im Frühjahr und Herbst können Tausende von Kranichen im Landkreis Osterholz beobachtet werden. Bevor sie die lange Reise in den Süden antreten sammeln sie sich auf geeigneten Flächen im Teufelsmoor.
Inzwischen bleiben auch einige Kraniche den Winter über in unserem Gebiet und im Frühjahr können regelmäßig Kranichbruten im Landkreis bestätigt werden.
Gemeinsam mit den anderen Naturschutzverbänden will sich auch die Jägerschaft Osterholz e.V. an der Kartierung von Kranichbruten beteiligen. Gunnar Siedenschnur (Biologischen Station Osterholz) wertet die Beobachtungen aus und erstellt die Bestandsaufnahme. Informationen zu den Kranichen gibt es in der Broschüre des NABU.  Guckst du hier.

 

 

30.07.2011

Was blüht denn da?

Rand-Notizen in der Norddeutschen 30.07.2011, S. 7 

 

05.07.2011

Rekultivierung der Moorschlatts im Heidhof-Revier

Siehe Bericht im Osterholzer Kreisblatt vom 05.07.2011, S. 1

 

06.05.2011

Jägerschaft verurteilt Wolfsabschuss in Sachsen

DJV stellt Strafanzeige gegen Unbekannt / 1.000 Euro Belohnung ausgesetzt

 

(DJV) Der in der Nähe der sächsischen Stadt Niesky gefundene Wolf wurde nach Angaben des Berliner Leibniz-Institutes für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) erschossen. Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) verurteilt den illegalen Abschuss aufs Schärfste. "Wir können es nicht tolerieren, dass ein Einzelner die langfristigen Bemühungen für ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben von Mensch und Wolf torpediert", erklärte DJV-Präsident Jochen Borchert.

 

Der DJV hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls gefordert. Für sachdienliche Hinweise, die zur Klärung der Tat führen, hat der DJV zudem eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt. Die Untersuchungsergebnisse zur Todesursache müssen möglichst bald offengelegt werden, um mehr über die Umstände der Tat zu erfahren. Weiterhin fordert der DJV eine DNA-Analyse, um Hinweise zur Herkunft des Wolfes zu erhalten.

 

21.04.2011

Rotkäppchen im Schwedenland

Gar gruselige Geschichten vom bösen Wolf in Schweden gingen durch die deutschen Gazetten. Ein Hund sei dabei gerissen worden und ein Kinderwagen wäre bedroht worden, schrieb u.a. der Weser-Kurier am 18.04.2011. Selbst ein besorgter Jäger aus Osterholz wurde so verschreckt, dass er den Zeitungsartikel mit der ironisierenden Bemerkung versah "... deutsche Wölfe tun das nicht!".

 

Es gibt aber auch andere Darstellungen des Sachverhalts: Der Jagdhund sei unangeleint in einem Wolfsreservat angefallen worden und eine Annäherung an einen Kinderwagen sei durch einfaches Verscheuchen beendet worden. Siehe hierzu http://naturschutz.ch/news/kein-wolfsangriff-auf-menschen-in-schweden/36788

 

Der Wolf scheint immer noch für jede Form von Übertreibung gut zu sein.
Nur mal so: Es kommen in Osterholz  Rehe durch Erzeugnisse aus Wolfs-
burg ums Leben anstatt durch Isegrims Zähne. Und beim Osterlamm ist es der Gourmet (besonders gefährlich).
Frohes Fest.

 

18.03.2011
Seminare rund um den Otter


 

Einführung in die Biologie des Fischotters

Seminar zu Biologie, Verbreitung, Bedrohung und Schutz des Otters

Samstag, 17. September 2011 Otterzentrum Hankensbüttel

Infoblatt zur Anmeldung hier als PDF

 

Spurensucher für Einsteiger

Seminar zur Technik von Otter-Verbreitungserhebungen

Sonntag, 18. September 2011 Otterzentrum Hankensbüttel

Infoblatt zur Anmeldung hier als PDF

 

 

27.02.2011
Stippvisite bei den Eisvogelnistkästen

 

Im letzten Jahr hatte der JägerSTAMMTISCH`09 noch schwer geschuftet,

um die Nistkästen für den Eisvogel zu bauen – am 27. Februar 2011 wurde die

Kohlfahrt mit einer Bestandsaufnahme verbunden.

 

 

Enttäuscht mussten wir feststellen, dass die Nistkästen im letzten Jahr noch

nicht angenommen wurden – wirklich schade.

 

 

Nach Abschluss der Brutzeit 2011 werden wir die Nistkästen wieder ausbessern

und uns hoffentlich über die eine oder andere Röhre freuen können.

 

Michaela Stolzenberg

 

 

Der Wolf in Niedersachen 

"Eine erfolgreiche Rückkehr des Wolfes, eine der seltensten Tierarten Mitteleuropas, wäre nicht nur ein großartiger Beitrag zum Erhalt der natürlichen biologischen Vielfalt in Deutschland; sie wäre auch ein Beweis dafür, dass Mensch und Natur auch in einer hoch zivilisierten Gesellschaft kein Gegensatz sind.

Lassen Sie uns gemeinsam an diesem Ziel arbeiten!"


schreibt der Niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander im Vorwort zum "Wolfskonzept".

 

Hier als PDF  November 2010

 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de