blattzeit-ohz.de
Naturschutz  
 

15.12.2017

Zusätzlicher Wolfsberater

klick drauf  Osterholzer Kreisblatt, 15.12.2017, Seite 1

 

03.05.2017

Nu isser da - mal wieder

klick drauf  Osterholzer Kreisblatt, 03.05.2017, Seite 1

 

01.02.2017

Osterholz hat ihn, Bremen besorgt um hanseatische Selbstständigkeit und Verden sieht die Deiche bedroht

 

Drei Meldungen an einem Tag in drei Gebieten. Dabei geht es doch nur um den Wolf. Im Landkreis Osterholz wird am 6. Februar 2017 eine Sonderveranstaltung durchgeführt, Bremen ruft die Bürgerwehr zusammen und in Verden ist die Besorgnis groß, durch aufgefressene Schafe könnten die Deiche brechen.

 

klick drauf   Die Norddeutsche, 01.02.2017, S. 5

 

klick drauf   Weser-Kurier, 01.02.2017, S. 13

 

klick drauf   Verdener Nachrichten, 01.02.2017, S. 1

 

 

26.07.2016

Wulfsburg in Schwarz-Weiß

Ungleiches Paar auf der Wulfsburg
Am 26.07.2016 wurde dieses ungleiche Paar nachmittags bei Mäharbeiten an der Wulfsburg entdeckt. Voller Begeisterung informierte Landwirt und Jäger Rainer Finken seinen Revierpächter Manfred Ulbrich über diesen herrlichen Anblick.
Die Wulfsburg scheint sich in diesem Jahr zu einer Storchenburg zu entwickeln.

 

Marcel Skoruppa

 

 

19.07.2016

Endlich Nachwuchs auf der Wulfsburg

Vor drei Jahren wurde im Eigenjagdbezirk Wulfsburg von den Jägern Rainer Finken und Manfred Ulbrich ein hoher Mast mit einem Storchennest aufgebaut (Blattzeit hatte berichtet).

Gleich im ersten Jahr wurde der Kunsthorst angenommen, aber durch die damalige kalte Nässe in der Brutzeit überlebten die beiden Jungvögel nur wenige Tage. Im vergangenen Jahr wurde der Horst dann nicht von Störchen, sondern von zwei Nilgänsen genutzt.

Im Frühjahr 2016 klappte es nun endlich. Ein Storchenpaar konnte zwei Jungvögel aufziehen und in wenigen Tagen wird der Nachwuchs zum ersten Flug in die Hammeniederung aufbrechen. 


Text: Heiko Ehing, Fotos: Manfred Ulbrich

 

 

 

13.05.2016

Noch ein Aufpasser

Gerettet

 

Ulrich Messerschmidt

 

 

12.05.2016

Aufpasser am Werk

Allein der Aufmerksamkeit eines Landwirtes in Osterholz-Scharmbeck ist es zu verdanken, dass ein Rehkitz vor dem sicherem Mähtot bewahrt werden konnte. Auf Grund einer erwarteten Wetterverschlechterung wurde ein für Ende Mai geplanter Mähtermin auf Mitte Mai vorverlegt.

An einer Grünlandfläche mit hohen Gras und reichlich Klee wurde von dem Landwirt schon Tage vor dem Mähtermin eine Ricke beobachtet, die sich an dieser Ackerfläche aufhielt.


Diesen Umstand hat er zum Anlass genommen, das hohe Gras direkt vor dem Mäheinsatz nach Rehkitzen abzusuchen.

 

Unterstützt wurde er hierbei von Jägern des betreffenden Jagdrevieres.
Nach einer beharrlichen Suche wurde ein Rehkitz gefunden, das unbeschadet aus dem Gras herausgetragen werden konnte.  

Somit kamen auf insgesamt 14 ha Grünland in dieser für das Rehwild kritischen Zeit keine Kitze zu Schaden.

 

Wolfgang Gerke 

 

 

03.02.2016

Das Osterholzer Vogelmuseum - auch zur Jägerausbildung unverzichtbar

Amsel, Drossel, Kauz und Kiebitz – 
eine Entdeckungsreise in die unbekannte Welt der Vögel

Die Vögel

 

 

Die kennen alle: Amsel, Drossel, Fink und Star. Doch wie viele einheimische Vogelarten kennen wir noch wirklich? Durch zunehmende Verstädterung der Landschaft und Umwelteinflüsse werden viele alteingesessene Vogelarten und Zugvögel in alarmierender Weise aus ihrem Lebensraum verdrängt.

Dabei weist die wasserreiche Landschaft rund um Bremen bis heute eine vergleichsweise hohe Zahl von Brutvogelarten und Durchzüglern auf. Seit 1973 wird diese Vielfalt in einer so einzigartigen wie umfassenden Sammlung der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Sammlung Dr. Walther Baumeister, durch ständige Erweiterungen auf eine Fläche von über 800 Quadratmetern angewachsen, zeigt heute etwa 450 Vögel in mehr als 220 Arten. Hier können Sie nicht nur die meisten einheimischen – darunter viele verschwundene – Arten erkunden, sondern mittlerweile auch fast das gesamte Spektrum der in Mitteleuropa vorkommenden Vogelarten: Vom Seeadler zur Trottellumme, vom Neuntöter bis zum Bienenfresser.

Dabei stehen die hochwertigen und lebensechten Präparate nicht einfach nur hinter Glas, sondern zeigen sich meistens in ihrer typischen Umgebung mit viel Liebe zum Detail so, als würde man als Jäger oder Wanderer zufällig auf sie stoßen. Als wertvollste Attraktionen gelten die großen Dioramen „Hammeniederung“ und „Wesermündung“, die äußerst kunstvoll die Illusion einer ursprünglichen Landschaft erzeugen.

Die drei weiteren Museen zur Heimatgeschichte und Torfschiffahrt mit vielen Aktionen drumherum, lassen den Besuch in den alten Bauernhäusern der Museumsanlage zu einem abwechslungsreichen Erlebnis werden. Vielleicht finden Sie danach auch noch Zeit, die wunderschöne Landschaft des Teufelsmoores oder der Wümmewiesen zu erkunden, um dort noch auf die artenreiche, lebendige Natur zu treffen, die das Norddeutsche Vogelmuseum so liebevoll dokumentiert. (tw)

Weiterlesen unter vogelmuseum.com 

 

 

 

 

23.11.2015

Fachvortrag
"Prädationsmanagement zum Schutz von Wiesenbrütern"
  

 

Nachdem bei einer gemeinsamen Exkursion (Vorstand Jägerschaft, Hegeringleiter, Jagdbehörde und Naturschutzamt) im September 2015 das Vogelschutzgebiet V-18 Unterelbe in Stade besucht wurde (siehe unten), erwarteten nun alle Teilnehmer gespannt den Fachvortrag zum Prädationsmanagement von Dr. Uwe Andreas (Naturschutzamt Landkreis Stade).

Aufgrund der Aktualität des Themas nahmen auch noch verschiedene Personen (KNV: Jutta Kemmer, BioS: Hans-Gerhard Kulp und Tasso Schikore, Kreisnaturschutzbeauftragter: Frank Bachmann) an dem interessanten Vortrag teil.

 

Dr. Uwe Andreas vom Naturschutzamt Stade bei seinem Fachvortrag

 

Am 23. November hielt Dr. Uwe Andreas gemeinsam mit dem Revierjäger des Naturschutzamtes in Stade Matten Funck im kleinen Sitzungssaal des Landkreises den angekündigten Vortrag. Der Referent betreut ein Schutzprogramm für Kampfläufer, Lachseeschwalben und andere Wiesenvögel im EU-Vogelschutzgebiet V-18 Unterelbe. In diesem großflächigen Schutzgebiet wurden über 225 verschiedene Vogelarten kartiert, davon 42 Arten der Anhänge der EU-Vogelschutzrichtlinie.
 

Seit 2005 wurden in Nordkehdingen auf Probeflächen die Gelege von Kiebitzen und Uferschnepfen untersucht und festgestellt, ob die Nester prädiert waren oder ein Schlupferfolg zu verzeichnen ist. Das Ergebnis war ernüchternd, denn in den Jahren 2008 bis 2010 wurden alle Nester in den Probeflächen prädiert. Die Überwachung der Nester erfolgte mit Wärmeloggern - über 82% der Nester wurden nachts prädiert.
 

Die Jägerschaft war mit Vorstand, Hegeringleitern und Naturschutzobmann stark vertreten

 

Als Prädator erwartet man zunächst nur den Iltis als eine lebensraumtypische Art des Elbästuars. Aber neben Fuchs, Steinmarder, Igel, Dachs, Mauswiesel und Wildschwein tauchen auch zahlreiche Neozoen wie Waschbär, Marderhund und Mink auf. Obwohl Prädatoren etwas Natürliches sind und in das Ökosystem gehören, hat die Veränderung des Lebensraums die Natur in eine Kulturlandschaft verwandelt. Durch die Etablierung der Neozonen wird der Prädationsdruck zusätzlich erhöht. Wichtiger als die Nahrungsverfügbarkeit ist laut Dr. Andreas die Nahrungserreichbarkeit für die Prädatoren, d.h. die opportunistischen Allesfresser halten sich an Nahrung, die in kürzester Zeit mit dem geringsten Energieaufwand zu erbeuten ist. In diesem Zusammenhang spielt auch die sogenannte Prädationsfalle (predation pit) eine wichtige Rolle, d.h. bei einer Habitatverbesserung ohne Prädationskontrolle schrumpfen die Wiesenvogelbestände zusätzlich aufgrund der Prädation. Für den Referenten ist das Ziel daher, die Prädation so weit abzusenken, dass die Population der zu betrachtenden Beutearten mindestens stabil bleibt bzw. noch wachsen kann. 
 

Angeregte Diskussion zwischen Johannes Kleine-Büning, Hans-Jürgen Gieschen und Dr. Uwe Andreas (v.l.n.r) 

 

Dr. Uwe Andreas stellt ausführlich das Schutzprogramm vor, bei dem Berufsjäger Matten Funck ein Fallensystem installiert hat und auch die privaten Jagdpächter entsprechend beraten werden. Kooperationspartner ist die zuständige Jägerschaft mit den örtlichen Hegeringen. Die verschiedenen Fallen (Betonwipprohrfallen, Kofferfallen, Kunstbaue) werden für alle privaten Jäger vom Projektträger finanziert, dafür verpflichten sie sich das Fallensystem zu bestimmten Zeiten fängisch zu stellen und führen ein entsprechendes Fallenbuch. Die Fallen werden mit Wildmeldern ausgestattet, so dass sich der zeitliche Aufwand im Rahmen hält.
Erfreuliches konnte der Referent aus dem Jahr 2014 berichten, dann hier war der Schlupferfolg aufgrund der intensiven Prädatorenbejagung bereits deutlich höher als in den Vorjahren.

 

Dem Fachvortrag folgte eine intensive Diskussion und es bleibt abzuwarten, ob auch im Landkreis Osterholz zum Schutz der Wiesenbrüter eine ähnlich positive Zusammenarbeit zwischen Naturschutzamt, Jägerschaft und weiteren Naturschutzverbänden ins Leben gerufen werden kann.

 

Heiko Ehing     
 

 

 

03.11.2015

Naturschutz und Ansitzdrückjagd im Teufelsmoor


Im Teufelsmoor werden naturschutzfachliche Aspekte bei der geplanten Ansitzdrückjagd berücksichtigt.


Für die Planung einer revierübergreifenden Ansitzdrückjagd auf Schwarzwild hat der Hegering 9:Teufelsmoor das Gespräch mit der Biologischen Station gesucht. In einer informativen Besprechung zwischen Tasso Schikore (BioS) und den beteiligten Jäger/innen wurde am Hubertustag 3. November 2015 abgesprochen, welche Gebiete als Schlafplätze genutzt werden und an welchen Stellen die Kraniche und Gänse zunächst einfallen.

BioS-Treffen - Bier oder Saft? Tasso Schikore (rechts, BioS) im Gespräch mit Jäger/innen im Hegering 9

Etliche Fragen konnten geklärt werden, denn die beteiligten Reviere wollen auf die naturschutzfachlichen Belange entsprechend Rücksicht nehmen. Die wertbestimmenden Gastvogelarten mit Priorität für Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen sollen durch die jagdlichen Aktivitäten nicht gestört werden und in einem konstruktiven Gespräch wurde für alle Beteiligten ein einvernehmlicher Lösungsweg gefunden.

Heiko Ehing  

 

 
22.09.2015
Wildvogelmonitoring 2015

Das Wildvogelmonitoring auf Aviäre Influenza (Geflügelpest/Vogelgrippe) soll nach den Vorgaben des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung auch in 2015 fortgeführt werden. Der Landkreis Osterholz ist wie schon im vergangenen Jahr nicht mehr beim aktiven Monitoring dabei. Allerdings sollen im Rahmen des passiven Monitoring landesweit und ganzjährig tot aufgefundene oder krank erlegte Wildvögel bestimmter Arten, insbesondere Enten, Gänse, Schwäne, Greifvögel und Möwen eingesandt und untersucht werden.
 
Das Veterinäramt bittet die Jägerschaft Osterholz e.V. wieder um Unterstützung. Bitte daher tot aufgefundene oder krank erlegte Wildvögel dem Veterinäramt in Osterholz-Scharmbeck zur Untersuchung melden.

So könnten die Proben auch zum LAVES gebracht werden. Mosaik aus Villa Romana del Casale.   Foto: Saezzer
 
Das passive Monitoring richtet sich vorrangig an Funde an Gewässern sowie insbesondere in der Nähe von Betrieben mit Geflügelhaltung.
 
 
Heiko Ehing
 

18.09.2015

Naturschutzamt, Jagdbehörde und Jägerschaft besuchen gemeinsam das Vogelschutzgebiet V18 Unterelbe


Auf Anregung der Jägerschaft Osterholz e.V. informierten sich das Naturschutzamt, die Jagdbehörde sowie der Vorstand, Hegeringleiter und der Obmann für Naturschutz der Jägerschaft am 18. September über das Schutzproramm für Kampfläufer, Lachseeschwalbe und andere Wiesenvögel im EU-Vogelschutzgebiet V18 Unterelbe.


Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte der Revierjäger des Naturschutzamtes in Stade (Herr Funck) die 17 angereisten Teilnehmer aus dem Landkreis Osterholz und erläuterte das Prädationsmanagement zum Schutz von Wiesenbrütern. Das EU-Vogelschutzgebiet 18 ist mit ca. 16.000 ja ein bedeutendes Rast- und Brutgebiet für viele Vogelarten. Besondere Bedeutung erlangt das Gebiet durch die Vorkommen der Feuchtwiesenbrüter. Stellvertretend seien hier Uferschnepfe, Kiebitz, Rotschenkel und Austernfischer genannt.
 

Ursache für den Rückzug des Kampfläufers aus Nordkehdingen sowie für die Verlagerung der Brutkolonie der Lachseeschwalben liegt vermutlich in dem hohen Prädatorendruck. Zur Zeit laufen dort umfangreiche Maßnahmen zur Habitatverbesserung. Die Gefahr bei solchen Habitatverbesserungen liegt darin, dass bei hohen Prädatorendichten sich die Prädatorenpopulationen weiter erhöhen können, da eine Erhöhung der Populationen der Beutearten (hier Wiesenvögel) zu einem verbesserten Nahrungsangebot führt. Daher läuft zur Zeit für 5 Jahre ein Prädationsmanagementprojekt, das der Wildbiologe Dr. Uwe Andreas wissenschaftlich begleitet. Das erste Projektjahr diente der Planung und dem Aufbau eines Fallensystems. Alle bestehenden Fangsysteme wurden über GIS erfasst und weitere Fallenstandorte geplant. Die Feinabstimmung erfolgte dabei durch den Revierjäger in Zusammenarbeit mit den örtlichen Jagdpächtern vor Ort. Der Landkreis Stade beschaffte 30 Fangsysteme für Kunstbauten und 20 Betonwipprohrfallen, die alle mit einem telefonischen Meldesystem ausgestattet sind. Die Fallen wurden auf Naturschutzflächen eingebaut und werden seitdem von dem angestellten Revierjäger gemanagt. Weitere Fallen wurden von den Jagdpächtern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Alle Fallensysteme müssen vom 16. Juni bis 28. Februar fangbereit sein und die Jagdpächter führen ein Fallenbuch. Sämtliche Fänge müssen den Fallen mit Hilfe von Abfangkisten entnommen werden, um mögliche Beifänge schnellstmöglich freizulassen.

 

Herr Funck führte den Teilnehmern die verschiedenen Fallentypen vor Ort vor und gab die notwendigen Erläuterungen zu den Fallen. Nach der fast 3 stündigen Exkursion durch das Vogelschutzgebiet zeigte Herr Funck bei einer Tasse Kaffee im Gut Schöneworth noch einige Dias und war für alle Fragen offen. Bereits jetzt zeigt sich durch die intensive Bejagung der Prädatoren ein positiver Trend im Schlupferfolg.


Das Projekt im Landkreis Stade ist von einer beispielhaften Zusammenarbeit zwischen Naturschutzbehörde, Jägerschaft und den örtlichen Revierinhabern geprägt. Die Teilnehmer aus dem Landkreis Osterholz haben zahlreiche Anregungen mitgenommen und vielleicht ist eine solch positive Zusammenarbeit zwischen Naturschutzamt und Jägerschaft ja auch im Landkreis Osterholz möglich.


Bei einem weiteren Termin im Oktober wird Wildbiologe Dr. Uwe Andreas für die Teilnehmer noch einen PowerPoint-(Verheißung oder Drohung?, -Red.)Vortrag halten, in dem der Projektaufbau und die bisherigen positiven Ergebnisse aus dem Landkreis Stade nochmals für alle anschaulich dargestellt werden.

 

Heiko Ehing

 

 

03.05.2015

An der Hamme, an der Wümme: An der Leine


klick hier 
  Hamme Report, 03.05.2015, Seite 1

 

 

 

 

12.03.2015

Jagd auf Greifvögel ist illegal

klick drauf  Die Norddeutsche 12.03.2015, Seite 5

 

03.03.2015 18:25

NDR Info - Auf ein Wort: Die Wölfe sind los!  

Wölfe im Wohngebiet, gesichtet in Niedersachen. Das macht Angst, weiß Wieland Gabcke

 

Wildeshauser Wolf soll eingefangen werden

Ein Wolf läuft durch ein Wohngebiet in Wildeshausen. © dpa-Bildfunk Fotograf: Sabrina Johannes 
"Anwohner und Wolfsberater sind sich sicher, dass es sich bei diesem Tier um einen Wolf handelt.
Der Wolf in Niedersachsen sorgt immer häufiger für Diskussionen: In Wildeshausen (Landkreis Oldenburg) hat sich ein Tier nun in ein Wohngebiet gewagt. Laut einem Wolfsberater ist sein Verhalten atypisch und könnte für Menschen gefährlich sein. Deswegen hat das zuständige Umweltministerium in Hannover entschieden: Der Wildeshauser Wolf darf mit Gummigeschossen vertrieben, betäubt und im Notfall auch getötet werden. Umwelt-Staatssekretärin Almut Kottwitz hat am Dienstag auf einer Pressekonferenz verdeutlicht, dass sich das Ministerium zunächst für eine Betäubung entschieden hat. Der Wolf soll im Anschluss in eine Auffangstation gebracht und mit einem Sender versehen werden. ...[weiter]"   Quelle: ndr.de  [03.03.2015, 16:48 Uhr]

 

 

23.01.2015

Heiko und der Wolf

klick drauf  Osterholzer Kreisblatt, 23.01.2015, Seite 3

 

 

16.12.2014

Im Dauerschlaf durch den Winter

Igel, Reh und Wildschwein kommen mit raffinierten Strategien durch die kalte Jahreszeit

 

(djv) Keine Heizung und kein heißer Tee- wie schaffen es Wildtiere eigentlich durch den Winter? „Sie kennen viele pfiffige Tricks mit denen sie Kälte und Nahrungsmangel trotzen“, so Torsten Reinwald, Pressesprecher des Deutschen Jagdverbandes.

 

 

 

Foto: Rolfes / DJV

Wildschweine schätzen beispielsweise ihre Unterwäsche - eine schützende Wollschicht unter den Borsten. Rehe besitzen eine Dauerwelle – hohle, gewellte Haare, die für eine wärmende Luftschicht sorgen. In der Winterzeit kann zudem vermehrt beobachtet werden, dass Rehe still und starr auf den Feldern stehen. Was uns unnatürlich vorkommt, ist für das Reh eine raffinierte Überlebensstrategie: Es senkt seine Körpertemperatur und den Herzschlag, bewegt sich möglichst wenig und verbraucht so kaum Kalorien. Igel, Fledermäuse und Murmeltiere schlafen dagegen gleich ganz durch. Erst wenn es wieder wärmer wird, weckt sie eine innere Uhr. Die Wildtiere reagieren in der Winterzeit besonders empfindlich auf Störungen. Der DJV rät daher, bei Spaziergängen auf Wegen zu bleiben

 

 

Spätestens bei den ersten Schneeflocken zeigen sich manche Tierfreunde beunruhigt und glauben, dass die Wildtiere frieren und nicht mehr genügend Futter finden. Sie bringen Brot oder Küchenreste in Parks und an Waldränder. Was viele jedoch nicht wissen, Pflanzenfresser wie Reh und Hirsch können durch gewürzte Speisereste schwere Koliken bekommen. „Die Tiere können sogar daran sterben“, sagt DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald. Allesfresser wie Wildschwein, Fuchs oder Waschbär werden dagegen durch Essensreste in die Nähe von Städten gelockt. Sie verlieren durch das Füttern ihre angeborene Scheu vor dem Menschen. Wenn der Waschbär dann aber die Mülltonne durchwühlt oder die Wildschweinrotte den Garten umgräbt, stehen viele Menschen vor einem hausgemachten Problem.

 

Übrigens: Das Füttern von Wildtieren in Wald und Feld ist größtenteils verboten. Nur in Ausnahmesituationen - etwa Vereisungen, hohen Schneelagen, extreme anhaltende Kälte und Nahrungsmangel - dürfen nur Jäger und Förster artgerechtes Futter wie Heu für Pflanzenfresser ausbringen. Die Behörde ruft dann eine Notzeit aus. Mit „normalen“ Wintern kommen die Tiere gut zurecht.

 

 

31.05.2014

Der abgeschlossene Roman
Jäger helfen tierischen Waisenkindern

 

Es ist ein besonderes Waisenhaus, in dem sich Dagmar Kunze, Obfrau für Jagdhundewesen der Jägerschaft Osterholz, und Cornelia Trowitzsch, Vertreterin des Hegerings 10 der Jägerschaft Bremerhaven-Wesermünde an einem sonnigen Sonntagmittag einfinden, um ihre Spende zu übergeben. 
 

v.l.n.r.: Dagmar Kunze, Heike W. mit Kitz "Lilly", Cornelia Trowitzsch


Auf dem idyllischen Anwesen am Ortsrand von Hagen im Bremischen zieht das Ehepaar Heike und Manfred W. in privater Initiative jedes Jahr verwaiste Rehkitze groß, bis sie wieder in die freie Wildbahn entlassen werden können. Jeden Sommer kommen etwa drei bis vier Kitze, deren Mütter durch Verkehrsunfälle ums Leben gekommen sind, in die aufopfernde Pflege von Heike W. Im Regelfall werden sie von Jägern abgegeben, die die kleinen Waisenkinder im Revier gefunden haben. Auch dieses Jahr sind bisher bereits wieder vier Kitze aufgenommen worden. Das Ehepaar W. betreibt eigentlich ein Zuchtgatter für Sikawild, eine ostasiatische Hirschart. "Wir hatten ja schon die Hirsche, dann kam irgendwann das erste Kitz bei uns an, und dann nahm die Sache ihren Lauf.

"Inzwischen habe ich über die Jahre nun schon an die dreißig Kitze großgezogen," erinnert sich Heike W., während sie in ihrem Fotoalbum blättert, in dem jeder einzelne ihrer Schützlinge mit Namen und Foto verzeichnet ist. Die kleinen Kitze machen ihr aber nicht nur viel Freude, sondern vor allem viel Arbeit. Wie menschliche Säuglinge müssen sie zuerst Tag und Nacht alle paar Stunden mit der Flasche gefüttert und intensiv betreut werden. Wenn sie im Spätherbst dann ein Alter erreicht haben, in dem sie alleine überleben können, werden sie wieder ausgewildert. Ausgenommen sind davon lediglich einige wenige Tiere, die entweder verletzt oder durch die Pflege und Aufzucht so zahm geworden sind, dass sie mit den Gefahren des Lebens in freier Wildbahn nicht mehr zurechtkommen. Einige längst erwachsene der ausgewilderten Tiere kommen immer noch ab und zu bei ihrer Pflegemutter vorbei.

Aber nicht nur Jungtiere landen bei Heike W. Eine ausgewachsene Ricke, die auf dem Anwesen des Ehepaars W. lebt, war ursprünglich von einer Finderin als kleines Kitz widerrechtlich aus der Natur entfernt und unter nicht artgerechten Verhältnissen unerlaubt als Haustier gehalten worden. "Die Behörden haben das Tier beschlagnahmt und die Amtstierärztin hat dann dafür gesorgt, dass die Ricke bei mir untergebracht wurde," erklärt Heike W., die sämtliche Genehmigungen zur Haltung der Tiere besitzt. "Grundsätzlich sollte man erstmal kein aufgefundenes Jungtier an sich nehmen oder anfassen", führt Gerhart Konsek, Naturschutzobmann des Hegering 10 der Jägerschaft Bremerhaven-Wesermünde aus. "Rehe legen ihre Kitze ab, entfernen sich dann zum Äsen und kehren später wieder zurück. Das ist ein ganz normales Verhalten." Riecht die Ricke dann menschlichen Geruch am Kitz, besteht die Gefahr, dass sie es nicht mehr annimmt. Falls ein Kitz jedoch länger als einen Tag an derselben Stelle liegt, könnte es verwaist sein. In diesem Fall sollte man den Jagdpächter verständigen, der es dann an sich nehmen und zur Aufzucht in qualifizierte Hände abgeben kann. Neben dem Arbeitsaufwand verursacht die Kitzaufzucht jedoch auch Kosten, die das Ehepaar W. vollständig selbst tragen muss. Um so willkommener ist der Beitrag für die Futterkasse, den Dagmar Kunze und Cornelia Trowitzsch mitgebracht haben.

 

Cornelia Trowitzsch und Gerhard Konsek bemühen sich seit längerer Zeit darum, Unterstützung für die Initiative des Ehepaars W. zu werben. Eine kürzlich unter den Mitgliedern des Hegering 10 der Jägerschaft Bremerhaven-Wesermünde durchgeführte Sammelaktion erbrachte den Betrag von 200 € . 
 
Dagmar Kunze war kürzlich durch einen Erbfall in den Besitz von einigen zusätzlichen Jagdwaffen gekommen war. Spontan entschloss sie sich, die geerbten Waffen zu Benefizzwecken in ihrem jagdlichen Bekanntenkreis zu versteigern und den Erlös für die Kitzaufzucht zu spenden. Die Versteigerung brachte einen Erlös in Höhe von 700 € ein, so dass am Ende schließlich der stolze Betrag von insgesamt 900 € an die dankbaren Empfänger übergeben werden konnte. Auch Gerhard Konsek und Cornelia Trowitzsch haben bereits erklärt, eine Patenschaft für die in ihren Revieren gefundenen beiden Kitze zu übernehmen und die Aufzuchtkosten zu tragen.

 

Wer weitere Fragen zum Thema hat oder die Kitzaufzucht unterstützen möchte, kann sich an Gerhard Konsek unter der Telefonnummer 04702 350 wenden.


Text und Foto: Harald Schmidt

 

 

Herbst 2013

Alles BINGO im Moor

 

Der Preis 2013 der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung zeichnet ehrenamtliche Moorschützer aus. Hierzu gehört auch unser Naturschutz-Obmann Johann-Daniel Wellbrock.
Hier steht er mit den anderen Moorschützern beim Empfang in Hannover.
 

 

Seine Dokumentation "Moorbildung" haben wir hier als Bilder-Schau zusammengestellt.

 

 

20.09.2013

Naturschutzobleute der Hegeringe trafen sich

 

Zum 20.09.2013 hatte der Naturschutzobmann der Jägerschaft Osterholz, Johann-Daniel Wellbrock, nach Teufelsmoor eingeladen. Leider war die Beteiligung noch sehr verhalten, aber dafür war das vorbereitete Programm um so interessanter und sehr informativ.

 


Es ging mit dem Kremser um 17:00 Uhr vom Brinkhof zum neuen Wanderweg ins Teufelsmoor zum Naturschutzgebiet Teufelsmoorertorfkanal und zu den Renaturierungsflächen der Turba Torfindustrie.

 

Auf den Eigenjagdflächen der Turba Torfindustrie hat Jan-Daniel die Jagdaufsicht und somit Kenntnis aus aller erster Hand. Am Ende der Wanderung ging es von Verlüßmoor über Bornreihe und Teufelsmoor mit dem Kremser zurück zum Brinkhof. Für das Frühjahr 2014 lud Rüdiger Dammes eine Naturschutzbegehung im Bereich Vollersode an.

 

Gisela Wellbrock, 30.09.2013

 

20.09.2013

Wolfsnachweis auf den Flächen des VNP

(LJN) Vermutet worden war es schon länger - nun herrscht Gewissheit: Auf den Flächen der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide (VNP) hält sich ein Wolf auf.
"Im Rahmen des Birkhuhnschutzprojektes Lüneburger Heide, dass der VNP seit dem Jahr 2004 durchführt, konnten wir jetzt den C1- Nachweis für die Anwesenheit des Wolfes erbringen", berichtet Marc Sander, zuständiger Wolfsberater des VNP. Bereits in der Vergangenheit habe es vereinzelt Hinweise auf die mögliche Anwesenheit eines Wolfes gegeben, der sichere Nachweis sei aber erst jetzt durch das Fotofallenbild gelungen.

 

© VNP-Archiv/MSa

"Ob es sich bei dem jetzt erbrachten Nachweis um ein ortstreues Tier handelt, können wir noch nicht sagen - hierfür sind Nachweise über mindestens ein halbes Jahr notwendig", so Dr. Britta Habbe, Wolfsbeauftrage der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN). Die LJN ist vom niedersächsischen Umweltministerium mit der wissenschaftlichen Begleitung der Ausbreitung des Wolfes, dem Wolfsmonitoring, beauftragt und nimmt diese Aufgabe in enger Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) als zuständiger Fachbehörde und den vielen ehrenamtlichen Wolfsberatern wahr.


Für die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide belegt die Rückkehr der einst heimischen Art, dass der Wolf auch in der kulturhistorischen Landschaft der Lüneburger Heide seinen Lebensraum findet. "Wir möchten diesen aktuellen Wolfsnachweis zum Anlass nehmen, einmal besonders auf das Wegegebot und die ganzjährige Anleinpflicht für Hunde im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide hinzuweisen. Der Wolf und auch andere seltene Arten, wie zum Beispiel das Birkhuhn, meiden - wenn möglich - den Menschen und benötigen dringend die nötige Ruhe", so Mathias Zimmermann, Geschäftsführer des VNP.
 

 

05.08.2013

Was wurde aus den Störchen?

Zunächst haben die Störche gebrütet und es war auch sicherlich ein oder zwei
Jungstörche geschlüpft – als dann jedoch die nasse und kalte Wetterperiode kam, sind die Jungstörche vermutlich nass und klamm geworden und dann wohl leider verendet.

 

Auf jeden Fall sind in diesem Jahr dort keine Jungstörche groß geworden. Sehr schade, sah eigentlich sehr gut aus. Ich hatte die Störche selbst auch einige Male beim Anfliegen beobachtet und war auch der Meinung, dass Jungstörche im Horst sein müssen. Nahrung war auf jeden Fall genug da, aber kalte Nässe ist nicht sehr förderlich.

 

Bestimmt gibts im nächsten Jahr keinen Wasserschaden.

 

Heiko Ehing

 

 

13.04.2013

Erstbezug in der Wulfsburg

 

Wer sagt's denn: die neu gebaute Komfortwohnung wurde heute mit dem Erstbezug eingeweiht und unsere Paparazzi haben zugeschlagen.

 

13.04.2013 12:59 Uhr zu zweit

 

13.04.2013 13:02 Uhr Ob jemand guckt?

 

13.04.2013 13:05 Uhr Haste mal Feuer?

 

13.04.2013 13:05 Uhr Die Zigarette danach.

 

Haltet die Kinder fort - es wird Futter gebraucht.

 

Fotos: Manfred Ulbrich

 

 

06.03.2013

Schneller Otter 

Die Lebensweise der Fischotter ist noch weitgehend unbekannt.

 

Am Freitag und Samstag, dem 22. und 23.März 2013, bietet sich die Gelegenheit als Marderforscher im Otter-Zentrum tätig zu werden. Die Veranstaltung beginnt um 13:00 Uhr und geht am Freitag bis in die Nacht hinein. Das Ende ist am Samstag um 16:00 Uhr. Das heimliche Leben der Marder und Otter ist immer noch weitgehend unbekannt. Und so mancher würde sich gerne einmal selbst als Tierforscher betätigen.

 

„Bei so versteckt lebenden Arten wie Steinmarder und Hermelin ist das keine leichte Aufgabe. Aber in den großen Gehegen des Otter-Zentrums lassen sich alle Marderarten wie in der Natur beobachten und untersuchen“ so Dr. Hans-Heinrich Krüger, Leiter des Seminars.

 

Welche Methoden werden in der Wildtierforschung angewandt? Wie lassen sich auch nachtaktive Tiere beobachten und wie kann man deren Verhalten dokumentieren? Dieser Workshop gibt einen Überblick über die Methoden der Wildtierforschung, und jeder Teilnehmer erhält die Möglichkeit, einmal selbst Daten an den Tieren aufzunehmen und auszuwerten.

 

Die Teilnahme kostet 50 € (30 € für Mitglieder). Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Eine Anmeldung bis zum 07. März 2013 unter der Tel.-Nr. 05832  98 08 20 ist daher notwendig.

 

Quelle: Aktion Fischotterschutz e.V.- Pressemitteilung Nr. 3 Marderforschung hautnah 

eingesandt von Wolfgang Dobers 06.03.2013 

 

 

21.02.2013

Jetzt auch im Kreisblatt

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26.11.2012

Wulfsburg wartet auf Nachwuchs
Im Hegering 4: Osterholz-Scharmbeck wurde vor einigen Tagen in der Eigenjagd Wulfsburg ein Storchennest aufgestellt. Die Wulfsburg liegt an der L153 Teufelsmoorstraße, von Osterholz-Scharmbeck kommend kurz vor der Bek.

Die Idee hatten Rainer Finken und Manfred Ulbrich schon vor etlichen Wochen - nun installierten die beiden mit einem Spezialgerät einen 10 m hohen Metallmast im Teufelsmoor.
 

in fünf Minuten geht's aufwärts: 07.11.2012

 

In luftiger Höhe ziert ein stabiler Kunsthorst den Mast und die zukünftigen Bewohner haben einen großartigen Blick auf die Hammeniederung bis nach Worpswede. In wenigen Flugminuten ist die Beek, die Hamme oder das NSG Breites Wasser erreicht, aber auch die feuchten Wiesen im Umfeld der Wulfsburg garantieren ein ausreichendes Nahrungsangebot. Mit einem Hubsteiger wird Anfang 2013 noch Rindenmulch in den Metallrahmen gefüllt, damit sich der erhoffte Nachwuchs richtig wohl fühlt. Momentan wundern sich nur hunderte von Gänsen über das neue Bauwerk im Teufelsmoor.



Steht gleich: 07.11.2012
  

Handarbeit

 

 

Senkrechte Sache - das könnte klappen                                                 Bild-Montage: Red./Ulbrich/Schindler

 

Im Frühjahr wartet dann die Wulfsburg sehnsüchtig auf Nachwuchs.
Wir bleiben am Ball ...  siehe oben, 13.04.2012


Text: Heiko Ehing, Fotos: Manfred Ulbrich 26.11.2012

 

 

07.12.2011

Umweltministerium und Landesjägerschaft schließen Kooperationsvertrag zum Umgang mit dem Wolf


Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz und die Landesjägerschaft Niedersachsen haben eine Kooperationsvereinbarung zum Umgang mit dem Wolf in Niedersachsen unterzeichnet. "Ich begrüße es sehr, dass beim Schutz des Wolfes die Jägerschaft mit dem Niedersächsischen Umweltministerium an einem Strang zieht", sagte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander bei der Unterzeichnung in Hannover.

 

In enger Abstimmung mit dem Umweltministerium unterstützt die Landesjägerschaft nun neben den umfangreichen Aufgaben der wissenschaftlichen Begleitforschung das Land nun auch durch die landesweite Koordination und Dokumentation der wissenschaftlichen Erfassung von Wolfshinweisen, das sogenannte Wolfsmonitoring, sowie die Schulung der ehrenamtlichen Wolfsberater und die Information der Öffentlichkeit. "Schon bei der Erstellung des Wolfskonzeptes haben das Umweltministerium und die Landesjägerschaft erfolgreich zusammengearbeitet. Diese Zusammenarbeit setzen wir jetzt fort", erklärte Sander.
 

"Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, die natürliche Rückkehr der Wölfe nach Niedersachsen federführend zu begleiten", sagte Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen. "Durch umfangreiches Fachwissen und flächendeckende Präsenz im ganzen Land sind die Jägerinnen und Jäger prädestiniert, diese Aufgabe umfänglich und verantwortungsvoll wahrzunehmen", so Dammann-Tamke weiter.

Die komplette Pressemitteilung sowie weitere Informationen über den Umgang mit dem Wolf finden Sie hier.

 

 

06.12.2011

Kraniche im Landkreis Osterholz

  (HE) Im Frühjahr und Herbst können Tausende von Kranichen im Landkreis Osterholz beobachtet werden. Bevor sie die lange Reise in den Süden antreten sammeln sie sich auf geeigneten Flächen im Teufelsmoor.
Inzwischen bleiben auch einige Kraniche den Winter über in unserem Gebiet und im Frühjahr können regelmäßig Kranichbruten im Landkreis bestätigt werden.
Gemeinsam mit den anderen Naturschutzverbänden will sich auch die Jägerschaft Osterholz e.V. an der Kartierung von Kranichbruten beteiligen. Gunnar Siedenschnur (Biologischen Station Osterholz) wertet die Beobachtungen aus und erstellt die Bestandsaufnahme. Informationen zu den Kranichen gibt es in der Broschüre des NABU.  Guckst du hier.

 

 

30.07.2011

Was blüht denn da?

Rand-Notizen in der Norddeutschen 30.07.2011, S. 7 

 

 

05.07.2011

Rekultivierung der Moorschlatts im Heidhof-Revier

Siehe Bericht im Osterholzer Kreisblatt vom 05.07.2011, S. 1

 

06.05.2011

Jägerschaft verurteilt Wolfsabschuss in Sachsen

DJV stellt Strafanzeige gegen Unbekannt / 1.000 Euro Belohnung ausgesetzt

 

(DJV) Der in der Nähe der sächsischen Stadt Niesky gefundene Wolf wurde nach Angaben des Berliner Leibniz-Institutes für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) erschossen. Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) verurteilt den illegalen Abschuss aufs Schärfste. "Wir können es nicht tolerieren, dass ein Einzelner die langfristigen Bemühungen für ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben von Mensch und Wolf torpediert", erklärte DJV-Präsident Jochen Borchert.

 

Der DJV hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls gefordert. Für sachdienliche Hinweise, die zur Klärung der Tat führen, hat der DJV zudem eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt. Die Untersuchungsergebnisse zur Todesursache müssen möglichst bald offengelegt werden, um mehr über die Umstände der Tat zu erfahren. Weiterhin fordert der DJV eine DNA-Analyse, um Hinweise zur Herkunft des Wolfes zu erhalten.

 

21.04.2011

Rotkäppchen im Schwedenland

Gar gruselige Geschichten vom bösen Wolf in Schweden gingen durch die deutschen Gazetten. Ein Hund sei dabei gerissen worden und ein Kinderwagen wäre bedroht worden, schrieb u.a. der Weser-Kurier am 18.04.2011. Selbst ein besorgter Jäger aus Osterholz wurde so verschreckt, dass er den Zeitungsartikel mit der ironisierenden Bemerkung versah "... deutsche Wölfe tun das nicht!".

 

Es gibt aber auch andere Darstellungen des Sachverhalts: Der Jagdhund sei unangeleint in einem Wolfsreservat angefallen worden und eine Annäherung an einen Kinderwagen sei durch einfaches Verscheuchen beendet worden. Siehe hierzu http://naturschutz.ch/news/kein-wolfsangriff-auf-menschen-in-schweden/36788

 

Der Wolf scheint immer noch für jede Form von Übertreibung gut zu sein.
Nur mal so: Es kommen in Osterholz  Rehe durch Erzeugnisse aus Wolfs-
burg ums Leben anstatt durch Isegrims Zähne. Und beim Osterlamm ist es der Gourmet (besonders gefährlich).
Frohes Fest.

 

18.03.2011
Seminare rund um den Otter

 


 

 

Einführung in die Biologie des Fischotters

Seminar zu Biologie, Verbreitung, Bedrohung und Schutz des Otters

Samstag, 17. September 2011 Otterzentrum Hankensbüttel

Infoblatt zur Anmeldung hier als PDF

 

Spurensucher für Einsteiger

Seminar zur Technik von Otter-Verbreitungserhebungen

Sonntag, 18. September 2011 Otterzentrum Hankensbüttel

Infoblatt zur Anmeldung hier als PDF

 

 

27.02.2011
Stippvisite bei den Eisvogelnistkästen

 

 

Im letzten Jahr hatte der JägerSTAMMTISCH`09 noch schwer geschuftet,

um die Nistkästen für den Eisvogel zu bauen – am 27. Februar 2011 wurde die

Kohlfahrt mit einer Bestandsaufnahme verbunden.

 

 

Enttäuscht mussten wir feststellen, dass die Nistkästen im letzten Jahr noch

nicht angenommen wurden – wirklich schade.

 

 

Nach Abschluss der Brutzeit 2011 werden wir die Nistkästen wieder ausbessern

und uns hoffentlich über die eine oder andere Röhre freuen können.

 

Michaela Stolzenberg

 

 

 

Der Wolf in Niedersachen 

"Eine erfolgreiche Rückkehr des Wolfes, eine der seltensten Tierarten Mitteleuropas, wäre nicht nur ein großartiger Beitrag zum Erhalt der natürlichen biologischen Vielfalt in Deutschland; sie wäre auch ein Beweis dafür, dass Mensch und Natur auch in einer hoch zivilisierten Gesellschaft kein Gegensatz sind.

Lassen Sie uns gemeinsam an diesem Ziel arbeiten!"


schreibt der Niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander im Vorwort zum "Wolfskonzept".

 

Hier als PDF  November 2010

 

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Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de