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Jagdgebiete, Verpachtungen, Jagdgenossenschaften

 

An dieser Stelle bieten wir Gelegenheit für Mitteilungen über Jagdgebiete oder von Jagdgenossenschaften u.a.. Einsendungen bitte an redaktion@blattzeit-ohz.de 

 

03.02.2016

 


28.01.2016 inkl. Update 02.02.2016, 19:25 Uhr

Ausschreibung

Verpachtung, alternativ Benennung eines Jagdausübungsberechtigten für den Eigenjagdbezirk 48/3 des Landkreises Osterholz in den Gemarkungen Teufelsmoor, Worpswede und Pennigbüttel


Der Landkreis Osterholz schreibt zum 01.04.2016 die Verpachtung seiner Eigenjagd in den Gemarkungen Teufelsmoor, Worpswede und Pennigbüttel für die Dauer von fünf Jahren aus. Alternativ zur Verpachtung der Eigenjagd behält sich der Landkreis die Benennung eines/einer Jagdausübungsberechtigten gemäß § 10 BJagdG vor.
Die bejagbare Fläche beträgt 283,5 ha, davon sind ca. 7,8 ha Wald und 18,9 ha Wasserfläche. Es handelt sich um ein Hoch-Niederwildrevier u.a. mit Reh- und Schwarzwild. Von der im Jagdrecht vorgesehenen Soll-Pachtzeit von neun Jahren wird wegen der speziellen Anforderungen abgesehen.

 

Teile des Jagdbezirkes sind aktuell als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Darüber hinaus liegt der Eigenjagdbezirk vollständig im Gebiet der geplanten Sammelverordnung über Natur- und Landschaftsschutzgebiete im Bereich "Hammeniederung" und "Teufelsmoor". Im Gebiet der geplanten Sammelverordnung liegt weiter das Gebiet des Naturschutzgroßprojektes "Hammeniederung". U.a. aus diesem Grund soll der Pachtvertrag umfangreiche naturschutzfachliche Auflagen für die Jagdausübung beinhalten.

 

[Bisher hier abgebildete Revierkarte wurde vom Landkreis Osterholz zurückgezogen und soll überarbeitet werden. - 02.02.2016 19:25 Uhr -red]

 

Die Auswahl des Pächters trifft die Naturschutzbehörde des Landkreises Osterholz. Dabei werden neben den jagdrechtlichen Bedingungen insbesondere folgende Kriterien für die Auswahlentscheidung herangezogen:

  • Aufgeschlossenheit für die Belange des Naturschutzes
  • Bereitschaft zur Kooperation mit der Naturschutzbehörde, ggf. auch bei der Bekämpfung von Prädatoren
  • Bereitschaft zur Unterstützung des Naturschutzgroßprojektes
  • Akzeptanz von Naturschutz-Auflagen
  • örtliche Präsenz sowie
  • nachrangig der gebotene Pachtpreis

Die Vergabe erfolgt freihändig und unterliegt nicht den Vergaberegularien der VOB oder VOL.

 

An der Pacht oder einer Benennung als Jagdausübungsberechtigte/r interessierte Personen werden gebeten, schriftliche Angebote inklusive der Nennung eines konkreten Pachtpreises bis spätestens (Fristablauf vier Wochen nach Bekanntgabe) in einem verschlossenen Umschlag mit vollständiger Anschrift des Bieters und der Aufschrift "Eigenjagd 48/3 des Landkreises Osterholz" an den Landkreis Osterholz, Am Osterholze 2 A, 27711 Osterholz-Scharmbeck zu richten. Ich bitte bei einer Bewerbung mitzuteilen, ob alternativ zu einer Pacht der Eigenjagd auch an einer Benennung als Jagdausübungsberechtigte/r Interesse besteht.

 

Eine Besichtigung des Eigenjagdbezirkes ist nach Absprache mit Frau Grundmann, Tel. 04791  93 02 50, E-Mail ilse.grundmann@landkreis-osterholz.de möglich.
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Bunk, Tel. 04791  93 05 27, E-Mail jutta.bunk@landkreis-osterholz.de zur Verfügung.

 

Osterholz-Scharmbeck, den 29.01.2016

 

Landkreis Osterholz

Der Landrat
Im Auftrag:
gez. Eckermann
 

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Die Karte wird wieder eingefügt, sobald eine Überarbeitung des Landkreises eingetroffen ist.


 

Jägerschaft Osterholz e.V.    redaktion@blattzeit-ohz.de