Jagdbläser
Wir hören unser Bläserkorps, aufgenommen bei unserem Kreisjägertag 2011.
19.06.2011
Osterholzer Jagdhornbläser gewinnen Landeswettbewerb

Nach einer sehr erfolgreichen Teilnahme am diesjährigen Bundeswettbewerb im hessischen Kranichstein konnten die Jagdhornbläser der Jägerschaft Osterholz nun sogar einen Sieg einfahren. Vom Niedersächsischen Kürwettbewerb im Jagdhornblasen kehrten die Osterholzer am vergangenen Sonntag als Gewinner zurück.
Die Landesjägerschaft Niedersachsen als Organisator der Veranstaltung hatte die wunderschöne Kulisse des Museumsdorfs Cloppenburg für den zweijährig stattfindenden Wettbewerb ausgewählt. Auf diesem Wettbewerb messen sich die Bläsergruppen aus ganz Niedersachsen sowie Gästegruppen aus benachbarten Bundesländern in ihrem bläserischen Können. Zwei selbst gewählte Spielstücke, Märsche oder Fanfaren, vorgetragen mit dem Fürst-Pless-Horn und dem Parforcehorn, werden von einer fünfköpfigen Richtergruppe in Tonreinheit und notengerechtem Vortrag fachkundig bewertet. 47 Bläsergruppen waren am Start.
Die Jagdhornbläser/-innen der Jägerschaft Osterholz hatten sich mit dem "Wadlbeisser" und dem "Schnepfenstrich" zwei anspruchsvolle Stücke ausgewählt. Mit ihren 18 Bläserinnen und Bläsern (Erich Köster, Petra Esser, Nicole Köpke, Heike Vagt, Susanne Thielking, Hannelore Jäger, Hans-Georg Meyer, Horst Wendelken, Jan-Dirk Fuhrken, Andreas Werkman, Henri Albrecht, Günter Büttner, Martin Köpke, Klaus Vagt, Bernard Tecklenborg, Götz Siegert, Holger Libera und Hilke Bösche) konnten sie die fachkundige Jury überzeugen, die den Vortrag mit der höchsten Punktzahl des Wettbewerbs, mit 376 von 390 möglichen Punkten bewertet hat. Aber nicht nur die Richter, sondern auch das anwesende Fachpublikum fand viele lobende Worte für den schwungvollen Vortrag.
Groß war die Freunde bei den Osterholzern, als sie bei der Siegerehrung ganz am Schluss und damit als Sieger aufgerufen wurden und Klaus Vagt die Urkunde und den Ehrenpreis aus den Händen des Schirmherrn Landrat Hans Eveslage, des Staatssekretärs Friedrich-Otto Ripke und natürlich des LJN-Präsidenten Helmut Dammann-Tamke entgegen nehmen konnte.
Mit dem gemeinsamen Abschlussblasen der über 1000 anwesenden Bläserinnen und Bläser endete ein leider verregneter, für die Osterholzer Jagdhornbläser aber überaus erfolgreicher Wettbewerb.
In der über 50jährigen Geschichte des Bläserkorps ist dieser Sieg der bisher größte Erfolg, der sicher noch gebührend zu feiern sein wird.
Klaus Vagt
Hier die kompletten Ergebnislisten
Siehe auch Osterholzer Kreisblatt, 24.06.2011, S. 4
19.06.2011
Landeswettbewerb im Kür-Wertungsblasen 2011

In vier Wertungsklassen traten insgesamt 57 Bläsergruppen seit dem frühen Sonntagvormittag im Museumsdorf Cloppenburg gegeneinander an. Bei dem Wettbewerb, der alle zwei Jahre ausgerichtet wird, ging es nicht nur um die klassischen Jagdsignale, sondern die Gruppen mussten in einem festgelegten zeitlichen Rahmen zwei oder drei Vortragsstücke spielen.
Die Ergebnisse:
Unterstufe: 1.Hegering Visbek, 2. Dwergte, 3. De Grenzbloazers;
Mittelstufe: 1. Niedergrafschaft, 2. Hegering Cappeln, 3. Saerbeck;
Oberstufe: 1. Jägerschaft Osterholz, 2.Hegering Overledingen, 3. „Das Große Freie“.
Klasse Ls: 1. „Das Große Freie“, 2. Grönegau Mell, 3. Jägerschaft Grafschaft Bentheim
(Quelle: nach NWZ)
Wir gratulieren.
31.05.2011
Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen: OHZ mit Porsche-Ergebnis
Einen Bericht vom Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen gibt es hier, ebenso die Siegerliste in Gruppe G mit dem 11. Platz für die Jägerschaft Osterholz mit nine-eleven (911) Punkten.

Bericht im Osterholzer Kreisblatt 07.06.2011, S. 1
26.05.2011
Konzertreise ins Museumsdorf Cloppenburg

Am Sonntag, dem 19. Juni 2011, findet im Museumsdorf Cloppenburg der Niedersächsische Wettbewerb im Kürwertungsblasen statt. Die Bläsergruppe der Jägerschaft Osterholz wird an diesem Wettbewerb teilnehmen. Bei diesem Wettbewerb werden keine Jagdsignale gespielt. Auf dem Programm stehen Jagdmusik-Stücke in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Jede Bläsergruppe muss zwei Wahlstücke vortragen.
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Interessierte sind herzlich eingeladen, die Bläsergruppe an diesem Tag zu begleiten. Jeder kann sich die verschiedenen Gruppen anhören und das Museumsdorf besichtigen.
Anmeldungen können unter folgender Telefonnummer vorgenommen werden: Nicole Köpke 0421 221 05 97 oder per E-Mail: Nicole.Koepke@gmx.de Mitfahrwünsche nach Cloppenburg können nur der Reihenfolge ihrer Anmeldung nach berücksichtigt werden, bis alle Plätze im Bus vergeben sind.
Die Buskosten werden auf die Teilnehmer umgelegt und die Eintrittskosten für das Museumsdorf sind selbst zu tragen.
Nicole Köpke
18.03.2011
Bläser berichten über ein erfolgreiches Jahr 2010
lies selbst als PDF
2010 Bläserwettbewerb Schloss Clemenswerth


Die wilden 68er
Auf dem Bild ist die Bläsergruppe von 1968 zu sehen, Leiter war damals Hansfried Jacobs.

v.l.n.r.: Hansfried Jacobs, Alfred Speck, Jan Schröder, Claus Rathjen, Heinz Lindemann, Günter Nietert, Karl Friedrichs, Manfred Koepke, Heiner Brinkmann, Wolfgang Vogel, Martin Koepke, unbekannt, Hans-Georg Meyer, (Bläserjagd 1968 in Verlüßmoor)
Die Bläsergruppe machte damals noch jährlich eine Bläserjagd – zumeist in Wallhöfen bzw. Verlüßmoor, Schüsseltreiben in der Jagdhütte von Jan Kruse bzw. in der Gastwirtschaft in Verlüßmoor. Damals gab es noch hohe Niederwildbesätze und auch die Strecken waren entsprechend hoch. Man durfte jedoch keine der dunklen ausgesetzten Fasanenhähne schießen – dann gab es saftige Geldstrafen (Fasanen waren ausgesetzt!).
Wolfgang Vogel erinnert sich noch an zwei Begebenheiten:
Das Jagdessen sollte aus einem großen Schweinebraten bestehen – 25 kg. Das Borstenvieh wurde am Stück in den Backofen bei Bäcker Meyerhoff in Wallhöfen geschoben. Pünktlich nach Ende der Jagd wurde der Braten angeliefert. Alle hatten großen Hunger und es roch herrlich. Helmuth Joost schnitt als Erster eine große Scheibe Fleisch ab und biss hinein. Das Fleisch kam sofort wieder heraus. Innen war der Braten noch vollkommen roh!!! Somit hatten die Füchse am nächsten Tag ein großes Festessen und die Jagdgesellschaft musste hungern.
Bei einer anderen Jagd bediente sich ein kleiner Münsterländer auf einem Bauernhof mit 2 Hühnern. Noch während des Treibens wurden die Hühner dem Bauern bezahlt. Während dann das nächste Treiben auf Enten an der Hamme stattfand, saß der Bauer unweit davon entfernt an einem Weidepfahl und rupfte die beiden Hühner. Natürlich gab es bei dem Bauern am Sonntag Hühnersuppe bzw. Hühnerbraten.
Wolfgang Vogel meinte: Es war eine schöne und manchmal auch eine wilde Zeit.