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Ehrungen mit Nadeln und Plakette

 

Bericht des stv. Vorsitzenden

demnächst an dieser Stelle

 

Festrede der Nds. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast 

Unsere Gastrednerin ist gerne zu uns gekommen. Schwerpunkte ihrer Rede waren die Afrikanische Schweinepest und ein Aufruf zur gemeinsamen Prophylaxe. Da ASP in aller Munde ist, verfallen auch die Absatzmöglichkeiten für Schwarzwild. Also: Wildschwein in alle Münder. Angeblich bereits mittwochs in der Ministeriumskantine (Faktencheck siehe unten). Sie begrüßt die Aktion der Landkreises Osterholz, die Schonfrist für Scharzwild auszusetzen und auf Gebühren für die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild und Nutria zu verzichten.

Die Intervalljagd ist abgeschafft und zum Wolf sollte ein entspanntes Verhältnis aufgebaut werden. Eine Unterstellung des Wolfs unter das Jagdrecht ist dann (noch) nicht angezeigt, wenn es den Jagdleuten keine Handlungsoptionen bietet. Kurz: der Wolf gehört zu Deutschland, aber ...

 

Die Rede kam bei der Jägerschaft gut an. Erstmals gab es stehenden Applaus.

 

Regularien 

Der Kassenbericht durch Ulrich Messerschmidt: "Stimmt scho'"

 

Der Kassenprüfer berichtet: "Der Schatzmeister hat Recht."
Schatzmeister und der gesamte Vorstand werden entlastet. Einstimmig. Prima

 

 

Wahl des Vorsitzenden 

Der mit 100 % (!) frisch gewählte Vorsitzende Florian Lucas nimmt die Glückwünsche von Ministerin Otte-Kinast entgegen.  

 

Vorstand jetzt wieder vollständig

Gut aufgestellt: Ehrenvorsitzender Torsten Wischhusen, Ministerin Barbara Otte-Kinast, Schatzmeister Ulrich Messerschmidt, Vorsitzender Florian Lucas, Kreisjägermeister Heiko Ehing, Schriftführer Jürgen Schindler, stv. Vorsitzender Martin Kai Köpke

 

Bericht des Kreisjägermeisters

Immer der Zeit voraus - unser Kreisjägermeister Heiko Ehing. Aber im April ist wirklich keine Hegeschau mehr. Da hat der KJM mal Pause nach den vielen Hegeringversammlungen. Was wären wir ohne ihn?

Besser als heute geht nämlich nicht.

 

Hier der Bericht:

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Die Strecke 

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Hegeschau

 

mit Fotos von Heiko Ehing, Günter Pape & Saezzer



Faktencheck

 

Die Ministerin führte aus, im Ministerium gäbe es mittwochs Wildschwein. Stimmt das?

 

Ja. Mindestens in der nächsten Woche.

 

siehe: http://www.partyservice-bana-hannover.de/index.php?id=21 

 

Speisekarte vom 19.03. - 23.03.2018
Kantinenbewirtschaftung Calenberger Straße 2, Hannover

 

Mittwoch 21.03.2018
Menü I:  Gebratenes Seelachsfilet in Pesto auf Kürbiscreme und Gemüsereis
Menü II : Hausgemachter Wildschweinrollbraten gefüllt mit Backpflaume auf Rahmwirsing und Petersilienkartoffeln

 


Nutrifizierung mit Nutria

 

Rezepte finden sich z.B. hier: https://www.kochbar.de/rezept/405138/Nutria-in-Pilzsosse.html 

 


Presse

 

 

"Versammlung der Jägerschaft
Otte-Kinast will Jagdrecht ändern
18.03.2018

 
Trophäenschau bei der Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft in der Schützenhalle Schwanewede. 
Trophäenschau bei der Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft in der Schützenhalle Schwanewede.  (Christian Kosak)
 

Schwanewede. Wer die mit Fotos und Texten bestückten Stellwände in der großen Schützenhalle in Schwanewede abschritt, hatte den Überblick über das, was die Jägerschaft im Landkreis Osterholz derzeit bewegt: die Angst vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP), die Sorge wegen des Wolfes und Befürchtungen wegen Nutrias, auch Biberratten genannt, die sich enorm ausbreiten sollen und die Deiche zu unterhöhlen drohten. Die Bejagung dieser Tiere war das Hauptthema während des Kreisjägertags in Schwanewede. So kündigte die niedersächsische Agrarministerin Barbara Otte-Kinast an, sich für eine Novellierung des Jagdrechts einsetzen zu wollen.

 

Der Kreisjägertag in Schwanewede brachte Trophäenschau und Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Osterholz zusammen. Mächtige Geweihe von Rot- oder Damhirschen und die bescheidenen Spieße von Rehen hängen an den Wänden, doch bei diesen Arten hat sich nicht viel getan. Die "Sorgenkinder" der Jägerschaft sind eher Wolf, Nutria und Wildschwein, und fast alle Redner gingen auf diese Tierarten ein.

  

Martin Kai Köpke, Zweiter Vorsitzender der Jägerschaft Osterholz, freute sich besonders, dass die neue niedersächsische Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) gekommen war. Sie wurde gleich zu Beginn ihrer Rede mit viel Beifall bedacht: „Die Jäger sind die wahren Grünen, denn sie erhalten die Kulturlandschaft wie sie ist.“ Auch wenn sie selbst keinen Jagdschein habe, stehe sie dem Jagdwesen doch nahe. Die Ministerin nahm zunächst die Nutria ins ­Visier, ein großes Nagetier, das dem Biber ähnlich sieht und aus Südamerika stammt.

 

Die Abschussliste des Landkreises Osterholz nennt in der Jagdstrecke für 2013/2014 nur ein einziges Tier, 2016/2017 schon 282 Tiere und in der Jagdsaison 2017/2018 bereits 400 Exemplare – ein explosionsartiger Anstieg, der vor allem Sorgen bereitet, weil die Tiere gern unter Deichen ihre Bauten anlegen und damit die Deichsicherheit gefährden. Die Ministerin appellierte an die Verantwortlichen, die Erlaubnis zu erteilen, Nutrias künftig mit Fallen zu bekämpfen.

 

Gesprochen wurde auch über das Wildschwein, das bei der Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest eine Rolle spielen soll. „Jüngst gab es einen Ausbruch der Seuche bei Warschau, wobei weggeworfene Speisereste wohl eine große Rolle für die Verbreitung des Virus gespielt haben“, sagte Barbara Otte-­Kinast und regte an, das Jagdrecht in Bezug auf Schwarzwild anzupassen, indem zum Beispiel jagende Hunde erlaubt sein sollten. Auch Verbraucher könnten ihren Beitrag leisten: „Esst mehr Wildschweinbraten“, forderte sie und fasste zusammen: „Wir werden das Jagdrecht novellieren, denn Afrikanische Schweinepest und Nutria zwingen zu einer Modifizierung.“

 

In ihrer Rede befasste sich die Ministerin auch mit dem Wolf, der als streng geschützte Art eigentlich nicht in Otte-Kinasts Ressort fällt, sondern in die Zuständigkeit des Umweltministeriums. Unter starkem Beifall der Teilnehmer schlug die Agrarministerin eine härtere Gangart vor: „Der Wolf hat in bestimmten Regionen Niedersachsens nichts zu suchen, und wir können den Wolf nur erziehen, wenn wir einzelne Tiere herausschießen. Wir müssen dem Wolf die Rote Karte zeigen.“

 

Heike Schumacher, Erste Kreisrätin des Landkreises Osterholz, nahm in ihrem Grußwort Bezug auf die Afrikanische Schweinepest: „Noch ist sie 300 Kilometer entfernt, aber sie kann morgen schon hier sein.“ Die Schonzeit für Wildschweine sei deshalb ganzjährig aufgehoben worden, geschont würden derzeit nur noch Weibchen, die Frischlinge mit Streifen führen. Man wolle auch auf die Gebühren für die Untersuchung von Wildschweinen auf Fadenwürmer, ­sogenannte Trichinen, verzichten, um die Jägerschaft zu ermuntern, tote Wildschweine vom Tierarzt untersuchen zu lassen.

 

Andreas Mattfeldt, Mitglied des Bundestages, sah bei einer stärkeren Bejagung des Wildschweins eine schwierige Aufgabe auf die Jäger zukommen. Mattfeldt sagte: „Noch ist der Mais niedrig, doch wenn er hoch aufwächst, wird die Jagd auf die Tiere ein großes Problem.“

 

Mit 305 Wildschweinen sei die Abschussliste im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen, bilanzierte Kreisjägermeister Heiko Ehing. Es sei im Hinblick auf die Schweinepest wichtig, die Bestände auf einem niedrigen Niveau zu halten. Für die nicht-heimische Tierart Nutria forderte Heiko Ehing, eine ganzjährige Bejagung aller Tiere zu erlauben.

 

Probleme sieht Heiko Ehing auch im Zusammenhang mit dem Bestand des Marderhunds. Der Bestand habe zugenommen. 47 Tiere wurden demnach im Landkreis 2017/2018 erlegt, in der Saison 2014/2015 waren es noch vier. Und da der Marderhund gern die Gelege von ­bodenbrütenden Vögeln fresse, seien insbesondere bedrohte Wiesenbrüter wie der Kiebitz gefährdet, meinte Kreisjägermeister Heiko Ehing."

 

 

Quelle: weser-kurier.de  18.03.2018

 



Die neue niedersächsische Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) sprach Sonnabendnachmittag beim Kreisjägertag in der Schwaneweder Schützenhalle. Interessiert lauschten ihr nicht nur Martin Köpke (rechts), stellvertretender Vorsitzender der Osterholzer Jägerschaft, sowie der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt und sein CDU-Landtagskollege Axel Miesner (von links). Foto: Bosse Die neue niedersächsische Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) sprach Sonnabendnachmittag beim Kreisjägertag in der Schwaneweder Schützenhalle. Interessiert lauschten ihr nicht nur Martin Köpke (rechts), stellvertretender Vorsitzender der Osterholzer Jägerschaft, sowie der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt und sein CDU-Landtagskollege Axel Miesner (von links). Foto: Bosse
Kreisjägertag

Ministerin Otte-Kinast fordert Abschuss von Wölfen

Von

Beim Kreisjägertag in der Schwaneweder Schützenhalle suchte Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast am Sonnabend den Schulterschluss mit den Osterholzer Jägern. Und positionierte sich beim Thema Wolf. 
 

„Bei so einem Vorgänger ist der Redebedarf mit den Verbänden groß“, teilte Niedersachsens neue Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) gegen Ex-Minister Christian Meyer (Grüne) aus. Mit stehenden Ovationen wurde sie am Sonnabendnachmittag beim Kreisjägertag in Schwanewede von hunderten Grünröcken aus der örtlichen Schützenhalle verabschiedet.

Bereits wenige Tage nach der Vereidigung des neuen Kabinetts in Hannover im November hatte der hiesige Landtagsabgeordnete Axel Miesner seine Parteifreundin für die Jahreshauptversammlung der Osterholzer Jägerschaft angefragt. „Und ich habe gerne zugesagt, weil ich den Schulterschluss mit Ihnen suchen möchte“, so Barbara Otte-Kinast.

Otte-Kinast: “Jäger sind die wahren Grünen”

Für sie seien die Jäger nämlich „die wahren Grünen“, verriet sie in ihrer Festrede. Und machte diese These beispielsweise an der massiven Bejagung der Nutria deutlich.

Die invasive Art unterhöhle nicht nur die schützenden Deiche entlang der Nordseeküste, sondern auch im Binnenland. „Wir müssen die Ausbreitung stoppen. Ich bitte Sie daher um eine scharfe Bejagung“, so die Ministerin in Richtung der Osterholzer Jäger.

Mittwochs gibt es Wildschwein im Ministerium

Wie in jedem niedersächsischen Landkreis, sei auch in ihrem Agrarministerium die drohende Afrikanische Schweinepest (ASP) ein dominierendes Thema. „Durch die Absenkung der Schwarzwildbestände können wir womöglich eine Infektionswelle unterbrechen“, warb die Christdemokratin für eine intensivierte Jagd auf das Schwarzwild.

„Ich bin zwar von Haus aus Milchbäuerin, aber sage trotzdem: Leute, esst mehr Wildschwein!“ In ihrer Ministeriumskantine habe sie angeordnet, dass an jedem Mittwoch Wildschwein auf der Karte stehen solle.

Thema Wolf: “Auch mal einen rausschießen”

Beifall erntete Otte-Kinast auch mit ihrer Einstellung zum Wolf. Sie wies zwar darauf hin, dass die Landesjägerschaft Niedersachsen das Raubtier aktuell noch nicht ins Jagdrecht aufgenommen sehen wolle, vertrete aber dennoch die Ansicht: „In manchen Regionen hat der Wolf nichts zu suchen.“

Und die Ministerin ging noch einen Schritt weiter: „Meiner Ansicht nach können wir den Wolf nur erziehen, wenn wir zwischendurch auch mal einen rausschießen.“

Quelle: Hamme Report 18.03.2018

https://weserreport.de/2018/03/landkreis-osterholz/ministerin-otte-kinast-fordert-abschuss-von-woelfen/


 

klick drauf   Hamme Report 21.03.2018, Seite 2

 

 

 

 

 

 

 

 

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