Aktuell - 1. Quartal 2012
16.02.2012
Petition gegen Waffenbesitzsteuer in Bremen
Das Internet ermöglicht nicht nur schnelles Bestellen von Karten für unsere "Grüne Nacht 2012", sondern auch aktive Teilnahme am politischen Geschehen. Im aktuell vorliegenden Fall betrifft es zunächst unsere unmittelbaren Nachbarn in und unsere Mitglieder aus Bremen, wird aber nicht ohne Rückwirkungen auf die gemeinsame Schießsportanlage Waakhausen sein. Damit sind wird Osterholzer mittelbar betroffen.
Die SPD in Bremen hält trotz heftiger Kritik aus den Medien, sowie von Jägern und Sportschützen an ihrem Antrag fest, eine Waffenbesitzsteuer in Höhe von 300 Euro pro Jahr und Waffe einzuführen. Die Landesjägerschaft Bremen und der DJV protestieren dagegen und verweisen darauf, dass eine solche Steuer rechtswidrig wäre.
Zurzeit läuft eine Online-Petition der Bremischen Bürgerschaft, die sich gegen eine Waffenbesitzsteuer richtet. Diese Petition kann noch bis zum 23.03.2012 bundesweit mitgezeichnet werden. Neben anderen Verbänden unterstützt auch der DJV diese Petition. Da von dem SPD-Antrag möglicherweise eine bundesweite Signalwirkung ausgehen könnte, bitten wir Sie diese Petition ebenfalls zu unterstützen.
Über nachfolgenden Link gelangen Sie direkt zur Online-Petition und zur Mitzeichnung:
https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionmitzeichnen&s=1&c=date_insert&d=DESC&b=0&l=10&searchstring=&pID=389
Torsten Wischhusen, Vorsitzender Jägerschaft Osterholz e.V.
15.02.2012
Stimmungsbild aus dem Teufelsmoor
Die Lage ist beschissen
Unserem Leser Wilfried Lühr stinkts gewaltig. In einem Bildbericht dokumentiert er die Gewässerbelastung durch kotende Wildgänse. Tatort "Breites Wasser" im Teufelsmoor.

Sogar physikalische Experimente nahm er vor: Jeder Schiss wiegt nach ca. 14 Tagen Gefriertrocknung durchschnittlich 31 g. Wie schwer war da erst die Nassfraktion?
Bei der Zahl der Gänse kommt da ganz schön was zusammen.

Durch seinen Verweis auf Bußgeld bewehrte Gülleeinleitung durch Landwirte legt er eine neue Einnahmequelle für klamme Gemeindekassen nahe: Bekommt demnächst jede Gans einen Abwasserbescheid? Oder werden Grundlagen für Guano-Gewinnung im Teufelsmoor gelegt?
Hier sein gesamter Bericht.
Amsel, Drossel, Gans und Meise - und die ganze Vogelsch... Doch der Segen kommt von oben.
14.02.2012
LAVES macht die Jäger schlau
Frisch importiert vom Seminar in Springe bringen uns Torsten Wischhusen und Heiko Ehing zwei Merkblätter vom LAVES (Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) mit:
2012-01: Merkblatt Aujeszkysche Krankheit (AK), auch Pseudowut genannt
2012-02: Merkblatt Tollwut Überwachungsprogramm
07.02.2012
Trophäenbewertung - alternativ
06.02.2012
Röhren um die Wette - Hirschrufer-Meister in Dortmund gekürt
(djv) Die Veranstalter preisen den Wettkampf als legendär: In Dortmund ist am Freitag wieder die Deutsche Meisterschaft der Hirschrufer über die Bühne gegangen. Den Meistertitel errang Tasso Wolzenburg aus Bad Laasphe im Rothaargebirge, der gegen 18 Konkurrenten anröhrte. Zuletzt hatte er im Jahr 2006 den Titel geholt, wie eine Sprecherin sagte. Jetzt ist er für die Europameisterschaft im Sommer in Litauen qualifiziert.
«Die Lock- und Rufjagd hat seit Jahrhunderten Tradition», hieß es in einer Mitteilung zur Messe «Jagd & Hund». Ziel sei es, während der Brunftzeit des Rotwildes dem Platzhirsch einen Nebenbuhler vorzutäuschen, damit er aus der Deckung tritt. Die Jäger können dabei auf Hilfsmittel zurückgreifen – etwa auf speziell bearbeitete Ochsenhörner, Schneckengehäuse oder Glaszylinder.
Der Wettbewerb, der zum 14. Mal auf der Dortmunder Jagdmesse stattfand, wurde in drei Kategorien ausgetragen. Unter anderem sollten die Teilnehmer den Ruf eines im Zweikampf siegreichen Hirsches nachahmen. Angemeldet hatten sich auch ein 17-Jähriger und eine Frau. Bis diesen Sonntag wurden in den Dortmunder Westfalenhallen mehr als 70 000 Besucher zu der nach Veranstalterangaben größten europäischen Messe für Jagd und Angelfischerei erwartet.
05.02.2012 20:15-21:00 Uhr
Küstenwölfe
Wer versehentlich den "Tatort" gesehen oder ihn aus anderen Gründen auf
Phoenix verpasst hat, kann in der ZDF-Mediathek den Film
"Auf der Spur der Küstenwölfe" ansehen.
03.02.2012
Großer Wolfstag bei Radio Bremen
um 18 Uhr und um 19:30 Uhr: hier gibts Zwei in Einem
Doppelklick aufs Bild führt bei Windows zum Vollbild
01.02.2012
Willkommen bei uns, Wolf

| | Nun ist er vermutlich bei uns angekommen, aber die Sichtbeobachtungen im Landkreis gelten noch nicht als Nachweis.
Daher stellt sich die Frage, ob der Wolf wirklich bei uns im Landkreis angekommen ist.
Gefragt sind nun die Jäger/innen, denn sie können die Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft, Britta Habbe, sowie das NLWKN beim Nachweis des Wolfes im Landkreis Osterholz unterstützen.
Wichtig ist ein sicherer Nachweis, der nur durch ein sehr gutes digitales Foto, DNA-Untersuchung der Losung oder wissenschaftliche Vermessung der Trittsiegel mit "geschnürtem Trab" erfolgen kann. Daher sollten die Jägerinnen und Jäger besonders auf diese Merkmale achten und ihre Beobachtung möglichst umgehend an das NLWKN (Baerbel.Pott-Doerfer@NLWKN-H.Niedersachsen.de) und die Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. Britta Habbe (bhabbe@ljn.de) melden. |
Zur Information und bei Fragen zum Thema Wolf ist neben der LJN-Broschüre "Wölfen auf der Spur" auch die Broschüre des NLWKN "Willkommen in Niedersachsen, Wolf" geeignet.
In Niedersachsen arbeitet die Landesjägerschaft eng mit den Wolfsberatern und dem NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) sowie dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz zusammen. Letztlich ist das Ministerium für die Erfüllung der Berichtspflichten gegenüber dem Bund und der EU sowie die Information über die Erfassungsergebnisse verantwortlich.
Ansprechpartnerin LJN: Britta Habbe
Tel.: 0511 85 67 87 91, Mobil 0179 9 07 51 66
Ansprechpartnerin NLWKN: Bärbel Pott-Dörfer
Tel.: 0511 30 34-32 01, Mobil 0170 9 48 81 61
Heiko Ehing, Kreisjägermeister
27.01.2012
Neues vom W. in Niedersachsen
Wolfsbeobachtungen im nördlichen Landkreis Osterholz

20.10.2011 (nicht "unser" Wolf)
In der letzten Woche meldete ein Jäger eine Beobachtung aus dem nördlichen Landkreis Osterholz: "Ich habe ein Tier gesehen, dass wie in Wolf aussah - und ich bin mir ganz sicher, dass es ein Wolf war!"
Fast täglich meldeten Jäger und Landwirte - unabhängig voneinander - weitere Beobachtungen und bekräftigten ihren Eindruck, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Einen genauen Nachweis erhält man natürlich nur mit einer DNA-Analyse, aber es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen im August 2011 ausgebrochenen Wolf (Zoo Wingst) handelt. Dort hat man das Tier bisher regelmäßig gesichtet, in den letzten Tagen wurden von dort jedoch keine Hinweise mehr gemeldet. Bis in den Landkreis Osterholz sind es nur wenige Kilometer, für einen Wolf, der in einer Nacht bis zu 70 km wandern kann, kein Hindernis. Der Wolfsrüde aus der Wingst ist inzwischen fast ein Jahr alt und somit körperlich ausgewachsen. Bereits mit neun Monaten sind junge Wölfe anhand der Größe nicht mehr von ihren Eltern zu unterscheiden.

Welpe am 20.10.2011 (also nicht "unser" Wolf)
Die Jägerschaft Osterholz e.V. bittet daher alle Jägerinnen und Jäger neben evtl. Sichtbeobachtungen auch alle Wolfsspuren wie Fährten, Losung oder einen Riss unbedingt an die Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen
Britta Habbe (bhabbe@ljn.de, Tel.: 0511 8 56 77 91, Mobil 0179 9 07 51 66) oder
Kreisjägermeister Heiko Ehing (Tel.: 04795 322; Mobil 0170 3 30 09 16) zu melden.
Die Landesjägerschaft Niedersachsen ist offiziell mit dem Wolfsmonitoring in Niedersachsen betraut (siehe "Naturschutz"). Informationen über den Wolf sowie das Meldesystem, die Wolfsbiologie oder Wolfsspuren können der LJN Broschüre "Wölfen auf der Spur - Rückkehr einer ehemals heimischen Art" [PDF, 3 MB] entnommen werden.
Hier gibt es Formulare zur Meldung von Spur, Sichtungen und Losung
Und hier das sog. "Niedersächsische Wolfskonzept": "Der Wolf in Niedersachen - Grundsätze und Maßnahmen im Umgang mit dem Wolf" (11/2010)
Heiko Ehing, Kreisjägermeister; Fotos: Thorsten Vaupel
Auch in Kalifornien wurde ein Wolf gesichtet - guck hier.
siehe hierzu auch das Osterholzer Kreisblatt vom 28.01.2012, Seite 1 Klick drauf

In Weser-Kurier, Wümme-Zeitung und in Die Norddeutsche sind am gleichen Tag unterschiedlich lange Versionen dieses Artikels erschienen. Guck hier oder hier.
26.01.2012
Schnitzeljagdgenossenschaftshauptversammlung

Osterholzer Kreisblatt 26.01.2012, Seite 5 Klick drauf
23.01.2012 / 02.02.2012
Die gedruckte Blattzeit 1/2012: kannste drehen und wenden.
Und in der Mitte alle Termine auf einem Blatt - für die Brieftasche.
Sollte bereits in jedem Briefkasten sein. Oder hier als PDF.
20.01.2012
Jagd auf's Geld 
Osterholzer Kreisblatt 20.01.2012, Seite 1. Klick drauf.
18.01.2012
Rauhe Sitten in Ohlenstedt: Endlich Jägerin
Am 30.12.2011 war es soweit. Nach der Treibjagd in Ohlenstedt versammelten wir uns abends alle bei Adolf Ahrens zum Schüsseltreiben im Wohnzimmer. Das Essen war prima und wir hauten uns die Bäuche voll. Einer von meinen drei Jagdherren, Jan-Dirk Furken, fing an fröhlich Jägermeister einzuschenken und grinste dabei.
Oh, jetzt musste ich aufpassen, da war was im Busch.

Gott sei Dank stellte sich heraus, dass Achim Badenhoop und Jan Segelkeen vortreten mussten. Ich verspürte eine große Erleichterung. Nachdem Achim und Jan ihre jagdliche Prüfung in Form von Scherzfragen und Singen bestanden hatten gab es noch drei feste Handschläge auf den Hintern. Dann war es ziemlich still und mein Herz rutschte immer tiefer.
Nach einem erschreckenden Ansprechen von Jan-Dirk musste ich mich auf meine wackeligen Läufe stellen. Nachdem er mir eine Geschichte über Raupen, Bienen, Blüten und Blättern auf dem Baum erzählt hatte, war die Antwort ganz einfach und lustig. Allerdings habe ich das schon wieder vergessen. Als eine jagdliche Herausforderung musste ich das Apportieren eines Tannenzweiges auf dem Wohnzimmertisch demonstrieren. Der erlegte Hase von der Treibjagd lag als Tischdekoration auf den Tannenzweigen. Nachdem ich mich in den Zweig verbissen hatte, bekam ich noch zusätzlich drei ernst gemeinte Schläge auf den Hintern. Das Gelächter war groß, der Schmerz tief.

Da ich ziemlich durstig war, nahm ich einen kräftigen Schluck aus der Flinte, der nach Harz und Öl schmeckte. Geschmacklich sprengte es den Rahmen aller Erwartungen. Da meine Jagdherren das Wohnzimmer von Adolf und Ilona zu einen Revier umgewandelt haben, mussten anschließend die Wald- und Verbissschäden behandelt werden. Es folgte ein Staubsauger - eine Reinigung der Schweißfährte auf dem Teppich. Die Fährte der Tannennadeln zog sich durch das Haus bis den Garten. Nach diesem waidmännischen Brauch bin ich nun endlich Jägerin.
Meine erste Pflicht als Jägerin war jedoch, Ilona Ahrens am nächsten Tag einen dicken Blumenstrauss im Namen der Jäger aus Ohlenstedt zu überreichen. Ich möchte mich bei meinen drei Jagdherren und Jägern, die mich unterstützt haben, herzlich bedanken.
Es war ein unvergesslicher Tag.
Endlich Jägerin Petra Esser
16.01.2012
Rettet alte Fotos: Aktion gegen das Vergessen

v.l.n.r.: Hansfried Jacobs, Alfred Speck, Jan Schröder, Claus Rathjen, Heinz Lindemann, Günter Nietert, Karl Friedrichs, Manfred Koepke, Heiner Brinkmann, Wolfgang Vogel, Martin Koepke, unbekannt, Hans-Georg Meyer.
Bläserjagd 1968 in Verlüßmoor
Wir wollen alte Bilder retten und auf dem Kreisjägertag 2012 zeigen.
Dazu bitten wir darum, Alben und Fotos zur Hegeringversammlung mitzubringen,
um sie dann einzuscannen und die Geschichten dazu zu notieren.
Wer selbst einscannen will: Bitte einsenden an redaktion@blattzeit-ohz.de
14.01.2012
Wenn Jagdreviere zu Anglerparadiesen werden

an der Hamme bei Tietjens Hütte 13.01.2012
12.01.2012 20:00 Uhr
Achtung: Waffendiebstahl in Heilshorn
Radio Bremen buten un binnen meldet am 12.01.2012 um 19:50 Uhr:
"Unbekannte stehlen Waffenschrank mit drei Gewehren
http://www.radiobremen.de/nachrichten/kurz_notiert/kunowaffenschrank100.html
"Es handelt sich um einen Waffenschrank mit zwei Repitierbüchsen, einer Flinte und dazugehörige Munition", teilt die Polizeiinspektion Verden/Osterholz mit.
Vorsicht bei entsprechenden Angeboten In Osterholz-Scharmbeck ist am Donnerstag Vormittag ein Waffenschrank mit drei Gewehren und Munition gestohlen worden. Unbekannte Täter stiegen in ein Einfamilienhaus im Ortsteil Heilshorn ein und trugen den Waffenschrank durch das Carport zur Straße. Sie flüchteten mit dem Schrank in einem größeren Fahrzeug. Die Polizei sucht jetzt Zeugen für die Tat."
Quelle:
11.01.2012
Die Papier-Blattzeit Winter/Frühjahr 2012 ist heute in den Druck gegangen,
damit rechtzeitig zu den Hegeringversammlungen ab Februar was auf dem
Tisch liegt. Zwei Tage vor dem Postversand kann die Ausgabe hier herunter
geladen werden. Überraschung.
11.01.2012
Alle reden übers Wetter - wir auch

Hamme Report / Wümme Report, 11.01.2012, Seite 1 - klick drauf
Siehe auch: "Stern"
Willkommen in 2012.
Allen Leserinnen und Lesern auch im neuen Jahr:
Waidmannsheil und Horrido.
Zu den älteren Meldungen im 4. Quartal 2011 >>