Hegering 2: Ritterhude
Hegeringleitung: Carl-Wilhelm Rathjen |  | | Werschenreger Straße 48 27721 Ritterhude Tel.: 04292 91 86 Fax: 04292 44 34 cwrathjen@t-online.de
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Alle Hegering 2-internen Termine Vollständige Terminliste unter "was - wann - wo" Die Termine werden von den Veranstaltern selbst eingegeben. | | |
20.02.2012
Hegeringversammlung
Am 20.02.2012 fand im "Weißen Schwan" in Scharmbeckstotel die Hegeringversammlung mit Trophäenbewertung des Rehwildes und traditionellem Kohl-und Pinkelessen statt, zu dem auch Kreisjägermeister Heiko Ehing und der Vorsitzende der Jägerschaft Osterholz, Torsten Wischhusen nebst seinem Stellvertreter Hans-Jürgen Gieschen begrüßt werden konnten.

Hegeringleiter Carl-Wilhelm Rathjen berichtete über die Sichtung eines Wolfes im Landkreis OHZ durch Waidgeselle Hans-Jürgen Gieschen.
Im Weiteren berichtete er über die beim EU-Gerichtshof eingereichte Revision gegen die Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften. In diesem Zusammenhang machte er deutlich, wie wichtig eine Bejagung in Naturschutzgebieten sei, um auch weiterhin vor dem EU-Gerichtshof mit einer flächendeckenden Bejagung Deutschlands argumentieren zu können.
Auch die Durchführung von Erntejagden war ein Thema. Die Durchführung von Erntejagden soll bald nur noch von Jagdböcken aus erlaubt werden. Es gibt mittlerweile einige Lohnunternehmen, die ihren Einsatz absagen, wenn keine Jagdböcke verwendet werden.
Die Aujeszkysche Krankheit (neu: Aujeszky-Krankheit; Morbus Aujeszky) konnte bei Schwarzwild bestätigt werden. Diese Infektionskrankheit ist anzeigepflichtig und für Hunde und Katzen unheilbar mit tödlichem Ausgang.
Ein weiteres Problem ist der großflächige Anbau von Mais im Emsland. Hier ist das Niederwild auf 30 % zurückgegangen.
Anschließend erläuterte er den Streckenbericht. Die Strecke ist leicht zurückgegangen. Allerdings sind auch die Zahlen beim Fallwild zurückgegangen.
Außerdem erwähnte er, dass es zukünftig wohl eine Schießnadel für den laufenden Keiler geben soll.
Schießobmann Horst Möller gab einen Überblick zu den Schießterminen. Auch in diesem Jahr wird es vier Schießtermine geben. Die Termine sind u.a. auch in blattzeit-ohz.de (siehe oben) zu finden.

Torsten Wischhusen berichtete, dass durch die Jagdsteuer in Niedersachsen etwa 3 Mio. Euro eingenommen werden. Er erinnerte daran, dass die Jägerschaft ein anerkannter Naturschutzverein ist, der allein 5 Mio. € für Biotopmaßnahmen und ähnliche Zwecke ausgibt, die von gesellschaftlichem Interesse sind. Ebenso erinnerte er daran, dass die Jäger freiwillig verunfalltes Wild bergen. Er bat um ein Meinungsbild des Hegerings 2, ob unter diesen Voraussetzungen die Jäger auch weiterhin bereit wären verunfalltes Wild von der Straße zu bergen. Die anwesenden Jäger des Hegerings 2 sagten, dass sie auch weiterhin hierzu bereit sind, weil sonst ein schlechtes Bild der Jägerschaft in der Öffentlichkeit entstehen könnte.
Im Weiteren berichtete Torsten Wischhusen über den Antrag zur Abschaffung der Jagdsteuer im Kreistag. Die Jagdsteuer wird weiterhin politisch stark diskutiert. Im nächsten Kreistag am 29.02.2012 um 14:30 Uhr ist ein zahlreiches Erscheinen der Jäger erwünscht!

Torsten Wischhusen gab bekannt, dass der Kreisjägertag am 31. März stattfindet. Da der 2. Vorsitzende der Jägerschaft OHZ sein Amt abgeben möchte, soll hier ein neuer 2. Vorsitzender gewählt werden. Martin Köpke jr. wurde hierfür vorgeschlagen.
Weiterhin erklärte Torsten Wischhusen, dass in den landwirtschaftlichen Flächenanträgen die Blühstreifen und Bewegungsschneisen mit beantragt werden können. Die Programme hierfür sind 176 und 177.
Kreisjägermeister Heiko Ehing erläuterte den Dreijahresplan, der zu 36% erfüllt sei und erinnerte daran, dass eine Bejagung des Rehwildes möglichst frühzeitig erfolgen sollte, um die Anzahl des Fallwildes zu verringern. Er berichtete über Telemetrieuntersuchungen beim Schwarzwild, die belegen, das Schwarzwild einen kleinen Aktionsradius besitzt und erwähnte, dass die Schwarzwildstrecke etwa auf den Stand vor drei Jahren gesunken ist.
Es gibt weniger Fasanen und weniger Hasen im Streckenbericht, was zumindest für die Hasen jedoch nicht unbedingt bedeuten muss, dass die Populationen zurückgegangen ist, sondern auch mit einer schonenderen Bejagung zusammenhängen könnte.
Er wies ebenfalls auf die geänderte Tollwutverordnung hin. Jäger sind verpflichtet, alle kranken und verendeten Füchse zur Untersuchung abzugeben.
Auch müssen weiterhin Kotproben zur Untersuchung auf Geflügelpest abgegeben werden. Hier hat der Hegering 2 in der Vergangenheit ungenügend unterstützt.
Die Jagdzeiten von Elstern und Krähen sind vom 1. Juli bis 31. März verlängert worden. Ausgenommen sind jedoch Naturschutzgebiete.

Für das Verwenden von bleifreier Munition liegen nach wie vor zu wenig vergleichende Untersuchungsergebnisse vor. Es ist weder die Ursache für die Bleivergiftung von Fischadlern geklärt, noch die Toxizität von bleifreien Geschossen, wie etwa den Kupfergeschossen, hinreichend untersucht worden. Voreilige Entschlüsse können hier mehr verschlimmern als verbessern. Erst die Zukunft wird Gewissheit bringen.
Die Änderungen zur Jägerprüfung sind beschlossen; sie finden allerdings erst im kommenden Jahr Anwendung.
In Zukunft wird auch auf den laufenden Keiler mit .222 geschossen. Die Doublette fällt bei Skeet weg und es können Prüfungsteile einzeln wiederholt werden.
Bei Treibjagden sollten zusätzlich zu den Warnschildern auch Fahnen mit aufgestellt werden, da diese von PKW-Fahrern besser wahrgenommen werden. Auch das Aufstellen von den neuen Geschwindigkeits- und Wildwarnanzeigetafeln hat Wirkung gezeigt. Die Autofahrer fahren dort durchschnittlich 10-20 km/h langsamer. Während der Zeit der Installation an der K11 sind zudem keine Wildunfälle aufgetreten.
Gegen 22:30 Uhr wurde die Versammlung beendet und es wurde in geselliger Runde noch weiter diskutiert.
Maren Hoppe-Peter, 27.02.2012
05.02.2012
Fuchswoche
Hegeringleiter Carl-Wilhelm Rathjen lud mit den Revieren des Hegerings 2 anlässlich des Februarmonds zur Fuchsjagd ein. Diese sollte nicht - wie in den vergangenen Jahren - nur übers Wochenende stattfinden, sondern wurde von Dienstag bis Sonntag über mehrere Tage und vor allem Nächte ausgedehnt. Gejagt werden sollte durch Morgen-, Nacht- und Abendansitz sowie durch die Baujagd.

Am 31.1. 2012 trafen sich die Teilnehmer im "Weißen Schwan", um die Verteilung auf die Kanzeln vorzunehmen. Da alle Reviere des Hegerings an der Jagd teilnahmen, konnten 30 Ansitzmöglichkeiten bereitgestellt werden.
Bei klirrender Kälte von mehr als -10 Grad nahmen 25-30 Jäger an der Jagd teil. Obwohl nur minimal Schnee fiel, war aufgrund der klaren Vollmondnächte eine gute Sicht gewährleistet.

Zur Strecke kamen dann auch fünf Füchse und zwei Marder. Auf dem Foto fehlen ein Fuchs und ein Marder - das kann ja jeder behaupten [-red].
Beendet wurde die Jagd am Sonntagmittag mit dem Streckelegen. Anschließend ging es zum gemeinsamen Essen in den "Weißen Schwan", wo bei leckerer Erbsensuppe die Erlebnisse der letzten Tage ausgetauscht wurden.
Maren Hoppe, 14.02.2012
14.11.2011
Herbstversammlung
Am 14.11.2011 fand die Hegeringversammlung des Hegerings 2: Ritterhude im "Weißen Schwan" statt. Um 20 Uhr eröffnete Hegeringleiter Carl-Wilhelm Rathjen die Versammlung, an der auch der Kreisjägermeister Heiko Ehing sowie der Vorsitzende der Jägerschaft Osterholz Torsten Wischhusen teilnahmen.


Hegeringleiter Carl-Wilhelm Rathjen erinnerte nochmal an die Termine im kommenden Jahr. Der Jägerball wird im kommenden Jahr am 10.03.2012 erstmals in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck stattfinden. Der Kreisjägertag findet am Samstag, 31(!).03.2012, in der Schützenhalle Schwanewede statt.
Das alljährliche Fuchsjagdwochenende soll im kommenden Jahr zeitlich ausgedehnt werden. Es wird nicht nur ab Freitag angesessen werden, sondern es soll bereits ab Mittwoch und den darauf folgenden Tagen die Möglichkeit des Ansitzes gegeben sein. Deshalb werden wir uns bereits am Dienstag, den 31.01.2012 um 20 Uhr im "Weißen Schwan" treffen und die teilnehmenden Jäger auf die Reviere verteilen. Am darauffolgenden Sontag wird dann wie üblich die Strecke gelegt.
Die Wildtiererfassung WTE ist ausgewertet und kann auf blattzeit-ohz.de eingesehen werden. Der Hegeringleiter Carl-Wilhelm Rathjen und der Vorsitzende Torsten Wischhusen erläuterten die Daten der Wildtiererfassung. Es zeigt sich, dass die Fuchsbejagung ein wesentlicher Teil der Niederwildhege ist. Wird diese vernachlässigt, gehen die Bestände des Niederwilds zurück. Es wurde nochmals daran erinnert, dass es die Aufgabe des Jägers ist für einen artenreichen Wildtierbestand zu sorgen.
Beide führten noch einen weiteren Aspekt auf, dem bisher wenig Aufmerksamkeit gewidmet wurde: Ein Rückgang des Besatzes von Niederwild verändert auch die Art und Weise sowie die Kultur des Jagens. Bei fehlendem Niederwildvorkommen finden tagsüber keine gemeinschaftlichen Treibjagden mehr statt, sodass auch der gesellschaftliche Aspekt hierbei verloren geht. Diesem ist entgegenzuwirken. Ein denkbar schlechtes Zukunftsszenario wären sonst individuelle Einzeljäger denen als einzige Jagdmöglichkeit nur noch der Nachtansitz bleibt und bei denen ein Austausch untereinander in geselliger Runde nach der Jagd nicht mehr stattfindet.
In seinem Bericht erinnerte Heiko Ehing daran, dass im ersten Jahr der Drei-Jahres-Abschussplan bereits zu 40% erfüllt sein sollte.
Es ist geplant, im Landkreis Osterholz einen Satz Wildunfallkreuze zu beschaffen. Damit diese von den Autofahrern besser wahrgenommen werden, sollen diese anders als in anderen Landkreisen abwechselnd in den Revieren gezielt eingesetzt werden.
Auch die blauen Reflektoren sollen gezielt an Unfallhäufungspunkten angebracht werden.
Die automatische Geschwindigkeitsanzeigetafel ist ebenfalls ein Erfolg und soll weiterhin abwechselnd in den Revieren gezielt eingesetzt werden.
Im Weiteren erläuterte Heiko Ehing anhand einiger Beispiele, wie mit Konflikten mit Grundstückseigentümern und Nichtjägern umgegangen werden kann. Dabei machte er deutlich, dass es hier kein Patentrezept gibt, sondern Augenmaß gefragt ist.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Jägerschaft wurden Marianne Blendermann und Claus Meierdirks geehrt. Tim Kühlken bekam an diesem Abend nun endlich auch seinen Jägerbrief überreicht. Ein früherer Zeitpunkt war nicht möglich, da Tim Kühlken bei unseren letzten Treffen stets auf Fuchsansitz war. Allein im vergangen Jahr streckte er 26 Füchse innerhalb von elf Monaten. Auf unseren vergangenen Treffen ließ er sich durch seinen Vater vertreten. Dafür haben wir natürlich Verständnis.
Maren Hoppe, 21.11.2011
11.11.2011
Bericht über die Schießaktivitäten 2011
Zum Text guckst Du hier





