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Das Online-Magazin der Jägerschaft Osterholz

 

Letzte Änderung: 18.01.2017  22:30 Uhr. Klick hier.

 

18.01.2017

Wichtige Information für alle Reviere
Abschusslisten und Abschusspläne


Ich bitte darum, die laufend geführte Abschussliste am 31. Januar 2017 abzuschließen und ab dem 1. Februar 2017 erlegtes und verunfalltes Wild in die neue Abschussliste 2017/2018 einzutragen. Die neue Abschussliste wurde Ihnen bereits von der Jagdbehörde zugeschickt.

 

Bitte schicken Sie mir die abgeschlossene Abschussliste des Jagdjahres 2016/2017 am 1. Februar 2017 direkt zu (ggf. vorab per Fax 04795  95 64 01), damit die Daten bei der Frühjahrsversammlung in den Hegeringen besprochen werden können.
Nach der Abschussplanbesprechung Rehwild in den Hegeringen bitte die dreijährigen Abschusspläne Rehwild zu mir schicken.

 

Nach der Abschussplanbesprechung im Damwildring Steden und Damwildring Heidhof bitte den abgesprochenen Abschussplan Damwild unmittelbar nach der Damwildringversammlung ebenfalls zu mir schicken, damit die Vorlage für den Jagdbeirat erstellt werden kann.

 

Bitte achten Sie darauf, dass bei den Abschussplänen Rehwild und Damwild von allen Jagdpächtern und der Jagdgenossenschaft die Unterschrift vorliegt. Ebenso ist die Angabe des für das Revier zur Verfügung stehenden Jagdhundes incl. Angabe der abgelegten Prüfungen wichtig.

 

Von Gemeinschaftsjagdbezirken und verpachteten Eigenjagden werden je 3 Exemplare benötigt - lediglich bei nicht verpachteten Eigenjagdbezirken reichen 2 Exemplare.

 

Bitte senden Sie die Abschussliste zum 1. Februar und die Abschusspläne Damwild sowie den dreijährigen Abschussplan Rehwild unmittelbar nach der jeweiligen Versammlung direkt zu mir:
Heiko Ehing, Bremerhavener Heerstr. 5, 27711 Osterholz-Scharmbeck (Fax 04795  95 64 01). Die Unterlagen werden von mir anschließend gesammelt der Jagdbehörde des Landkreises zugeleitet.

 

Die Termine für die Hegeringversammlungen stehen hier.

 

Heiko Ehing, Kreisjägermeister

 

 

BlattZeit Frühjahr 2017

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04.01.2017

Nutria intensiv bejagen!

 

8,5 kg Nutria Dez. 2016 Revier Wulfsburg
  

Die Nutria (Myocastor coypus), auch Sumpfbiber oder Biberratte genannt, wurde in Deutschland im Jahr 2001 dem Jagdrecht unterstellt. Gemäß § 5 des Nds. Jagdgesetzes i.d.F. vom 13.01.2014 sind Nutrias auch in Niedersachsen jagdbares Wild. In Niedersachsen hatte sich die Strecke von 2002 bis 2009 auf ca. 5.500 Nutrias mehr als versechsfacht, im vergangenen Jagdjahr ist die Strecke auf insgesamt 10.387 Nutrias gestiegen.

 

Im Jagdjahr 2015/2016 wurden im Landkreis Osterholz 56 Nutrias erlegt, im laufenden Jagdjahr wird die Strecke vermutlich noch deutlich größer ausfallen Bei der Verwertung des Wildbrets ist eine Trichinenuntersuchung zwingend vorgeschrieben. Die ca. 8 kg, in Ausnahmefällen bis 14 kg schwere Nutria lebt semiaquatisch, also sowohl an Land als auch im Wasser und an Uferzonen, und nutzt pflanzenreiche Gewässer. Die Tiere sind nachtaktiv, sehr standorttreu und können bis zu 5 Minuten tauchen. Aufgrund der ganzjährigen Paarungs- und Setzzeit ist die Bejagung mit größter Rücksicht durchzuführen. Sie weisen ein hohes Reproduktionspotential auf: Drei Würfe pro Jahr.

 

Sehr problematisch sind die umfassenden Höhlen als Wurfbaue in Deichen und Gewässerböschungen, die der Landwirtschaft und Wasserwirtschaft sehr große Probleme bereiten. Inzwischen sind Nutrias von der Europäischen Union auf die Liste der sogenannten invasiven Arten gesetzt worden.  Das Land Niedersachsen ist daher gehalten, einen Managementplan zu erstellen, um die Ausbreitung dieser Art zu verhindern. 

 

 

Nutriaschädel, von Hinrich Köpke präpariert  


Landwirtschaftsministerium, Landesjägerschaft und Unterhaltungsverbände sowie Wasser- und Bodenverbänden müssen gemeinsam eine weitere Ausbreitung verhindern. Die Jäger/innen im Landkreis Osterholz leisten mit der intensiven Bejagung zurzeit einen wertvollen Beitrag. Warten wir einmal die Strecke des Jagdjahres 2016/2017 ab - ich vermute, dass die Strecke in diesem Jagdjahr dreistellig wird.

 

Heiko Ehing  

 

 

04.01.2017

Zuammenarbeit mit dem Veterinäramt

 

Frau Dr. Lütkes und Herr Dr. Bode vom Veterinäramt Landkreis Osterholz bedanken sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Jägerschaft Osterholz e.V. und freuen sich auf den weiteren konstruktiven Informationsaustausch mit allen Jägerinnen und Jägern.

 

Zunächst lief die Abgabe der Kabevetten mit Blut-proben von Schwarzwild schleppend an, aber nach dem Aufruf des Veterinäramtes wurden die vom LAVES geforderten 65 Blutproben rasch erfüllt. Auf jeden Fall muss krank aufgefundenes oder verendetes Schwarzwild untersucht werden. Das Merkblatt zur Beprobung von Wildschweinen zur Früherkennung von Schweinepest (KSP/ASP) weist auch darauf hin, dass bei hochgradiger Verwesung oder Skelettierung anhand von Röhrenknochen, Brust-bein oder Reste einer Gliedmaße Untersuchungen möglich sind. Bitte denken sie auch weiterhin bei der Erlegung eines Stückes Schwarzwild an die Entnahme der Trichinenprobe sowie der Blutprobe. Kabevetten können sie bei den Hegeringleitern, bei mir oder dem Veterinäramt erhalten.


Ab dem 1. Januar beginnt die Beprobung 2017 von 65 Stück Schwarzwild - also möglichst wieder von jedem Stück Schwarzwild eine Blutprobe sichern.
Auch die aviäre Influenza (Vogelgrippe H5N8) ist weiterhin ein aktuelles Thema. Zum Glück ist der Landkreis Osterholz bisher verschont geblieben. Eine fortdauernde Untersuchung von lebenden und toten Wildvögeln auf aviäre Influenza (Vogelgrippe) ist zur Beurteilung des Gesundheitszustandes der Wildvogelpopulation sehr wichtig. Bitte beachten sie das Merkblatt und die Hygienemaßnahmen des LAVES zur Vermeidung der Übertragung der hoch-pathogenen aviären Influenza (HPAI) in Hausgeflügelbestände. Das Merkblatt kann heruntergeladen werden.

Alle kranken, verhaltensgestörten oder anderweitig auffälligen erlegten wildlebenden Füchse, Marderhunde und Waschbären sowie verendet aufgefundene Füchse (außer Fallwild Straße), Marderhunde und Waschbären müssen auf Tollwut untersucht werden.


Das LAVES führt ein Projekt über den Nachweis von Zoonose-Erregern, also von Tieren auf Menschen übertragbare Infektionskrankheiten, beim Marderhund durch. Nach einer Obduktion sollen die Marderhunde auf ein breites Spektrum viraler, bakterieller und parasitärer Krankheitserreger untersucht werden. Aus dem Landkreis Osterholz wurden bisher zwei Marderhunde zur Untersuchung abgege-ben.

Das Veterinäramt ist im November 2016 umgezogen. Zu erreichen es jetzt am neuen Standort:
Am Osterholze 2a  (hinter der Berufsschule) 

27711 Osterholz-Scharmbeck
Telefon: 04791 930-453


Heiko Ehing

 

 

02.01.2017

BlattZeit Frühjahr 2017 wird gedruckt

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Willkommen in 2017
und Weidmannsheil.

 

 

31.12.2016

WUM-Jahresabschluss

Bitte Wildunfallmeldungen per 31.12.2016 zusammenstellen bzw. vervollständigen und online eingeben oder auf Papierformular abgeben.

Bitte auch bei NoWum eingeben, falls keine Wildunfälle im 2. Halbjahr 2016 zu melden sind. Danke.

 

 

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