Liebe Jagdfreunde.
Das Zwischenergebnis der Wildunfallstatistik liegt vor. Ihr könnt sie in allein Einzelheiten nachlesen. Wir haben sie aufbereitet. Erschreckend daran sind einige Dinge. Zum ersten Mal wird dokumentiert, dass die Zahlen der Vorjahre vermutlich nicht gestimmt haben und die aktuellen Werte weit höher liegen als bisher angenommen. Dazu verdeutlicht die Karte, dass Wildopfer abseits der Straßen gefunden, also nachgesucht werden mussten.
Wirtschaftlich betrachtet blieben allein über zwei Tonnen wertvolles Wildbret auf der Straße. Den Wert mag sich jeder selbst ausrechnen. Es ist Zeit, daraus Konsequenzen zu ziehen.
Das erfordert jedoch auch die Mitwirkung unserer Jagdpächter. Sie sind aufgefordert, ihre Fallwildzahlen korrekt zu melden. Am einfachsten über das System von blattzeit-ohz.de. Andernfalls in der bisherigen Form über die Untere Jagdbehörde.
Einigen Wenigen, die meinen, verendetes Wild nicht von der Straße holen, sondern stattdessen gegen die Jagdsteuer protestieren zu müssen, sei gesagt, dass sie ihrer Aufgabe als Jäger nicht gerecht werden. Jagdsteuer gefährdet kein Menschenleben, ruft keinen Sachschaden hervor und tötet auch kein Wild.
Jagdsteuer fließt teilweise über Verkehrssicherungsmaßnahmen zurück an die Reviere, damit die Straßen etwas sicherer werden und weniger Wildtiere zu Schaden kommen. Und weniger Menschen gefährdet werden.
Waidmannsheil wünscht
Robert Schuhmann
E-Mail: rsc@blattzeit-ohz.de

Die Rehwildstrecke im ersten Halbjahr 2010 - bleifrei erlegt:
